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Kartellamt startet Untersuchung zu Smart-TV

Archivmeldung vom 13.12.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Überwachung: Ein Projekt zur Veranschaulichung der Überwachung im Alltag: panopti.com.onreact.com – Auch außerhalb der Cyberwelt sollte man auf seine Privatsphäre achten. Weniger mit EC-Karte zahlen beispielsweise…
Überwachung: Ein Projekt zur Veranschaulichung der Überwachung im Alltag: panopti.com.onreact.com – Auch außerhalb der Cyberwelt sollte man auf seine Privatsphäre achten. Weniger mit EC-Karte zahlen beispielsweise…

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Das Bundeskartellamt wird untersuchen, ob TV-Anbieter wie Samsung die Verbraucher durch zu intensives Sammeln digitaler Daten schaden. Dies sagte der Präsident der Behörde, Andreas Mundt, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

"Wir haben gerade eine neue Untersuchung im Bereich Smart-TV eingeleitet. Dabei geht es um den Umgang der Hersteller mit den Daten der Nutzer." Mit dem Internet verbundene Fernseher stünden "stellvertretend für die immer stärkere Vernetzung von Gegenständen im privaten Lebensbereich und die damit einhergehende Problematik der bewussten und unbewussten Preisgabe personenbezogener Daten".

Als weitere Sektoruntersuchung hat das Kartellamt soeben Fragebögen an mehr als 100 Vergleichsportale gesandt. Mundt: "Wir wollen genau wissen, nach welchen Kriterien Angebote beispielsweise bei Reisen, Strom, Gas, Telekommunikation, Versicherungen oder im Bankwesen bewertet werden. Wir wollen erfahren, ob überhaupt alle Angebote einer Kategorie aufgenommen werden, wie ausgewählt wird, ob möglicherweise sogar Geld dafür bezahlt werden muss, in eine Auswahl aufgenommen zu werden." Geprüft werden soll auch, ob nur Unternehmen in einen Vergleich kommen, die Provision für Vermittlungen zahlen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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