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Florian David Fitz: "Mein wertvollster Besitz ist meine Freiheit"

Archivmeldung vom 19.06.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.06.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Florian David Fitz (Wien 2013)
Florian David Fitz (Wien 2013)

Foto: Tsui
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Schauspieler Florian David Fitz (48) spricht in der neuen GRAZIA (Ausgabe 26/15) darüber, wie er sich auf seine Journalistenrolle in dem aktuellen Polit-Thriller "Die Lügen der Sieger" vorbereitete: "Ich durfte einen Tag lang beim "Spiegel" mitlaufen, das war sehr spannend."

Überrascht war er, weil er mehr Machismo in der Redaktion erwartet hätte: "Wie das etwa bei Chirurgen der Fall ist. Und dass da eine Haudegenmentalität herrscht. Aber beim "Spiegel" arbeiten ja inzwischen sogar Frauen - und die müssen auch nicht in Kampfmontur rumlaufen." Er selbst ist immer noch eifriger Zeitungsleser, sagt aber auch: "Eine gesunde Distanz ist nie schlecht." Und fügt hinzu: "Grundsätzlich mag ich's nicht, wenn der Ton zu schrill wird." Dennoch sei er nicht gefeit gegen aufsehenerregende Schlagzeilen. "Diesen Urinstinkt gibt's ja bei uns allen, sonst würde es auch nicht so gut funktionieren. Wobei ich aber eher drauf reinfalle, wenn's subtiler gemacht ist und schicker verpackt." Er sei ein anstrengendes Kind gewesen, das immer nachfragte, woran sich bis heute nichts geändert habe. "Neugier, alles wissen zu wollen - ich habe schon früher nicht unter Antriebslosigkeit gelitten, und das ist mir geblieben." Der Frauenschwarm aus "Doctor's Diary" - zum Stand einer Fortsetzung oder Kinoversion meint er: "Ich kann halt nicht viel dazu sagen - ich harre der Dinge!" - räumt ein, dass er nicht nur positive Seiten hat: "Meine Freunde sagen, dass ich gerne kontrolliere. Aber das ist kein Vorurteil." Und obwohl er gern das eine oder andere Kunstwerk an der Wand hängen hätte - "Momentan würde ich mich für ein paar Picassos entscheiden, die Bilder aus seiner blauen und rosa Phase finde ich unfassbar schön" -, sagt Fitz auf die Frage nach seinem wertvollsten Besitz: "Eine gewisse innere Freiheit."

Quelle: Gruner+Jahr, GRAZIA (ots)

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