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Nach sachlicher Kritik am westlichen Anti-Russland-Kurs: Linker Shitstorm gegen Dieter Bohlen

Archivmeldung vom 15.10.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.10.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Dieter Bohlen (2019)
Dieter Bohlen (2019)

Von Sven Mandel - <span class="int-own-work" lang="de">Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link

Mit „Pop-Titan“ und TV-Showmaster („Deutschland sucht den Superstar“) Dieter Bohlen geriet diese Woche der nächste deutsche Prominente ins Fadenkreuz der Haltungsmedien, Ukraine-Solidaritätsheuchler und Russland-Basher, weil er vom Mainstream abweichende Meinungen zum Ukraine-Konflikt und den verheerenden Folgen für Deutschlands Wirtschaft geäußert hatte. Inzwischen musste Bohlen, dem andernfalls seine mediale Vernichtung drohte, zurückrudern. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Erst jetzt waren Aufnahmen von Ende August viral gegangen, als Dieter Bohlen auf der Unternehmenskonferenz „Founder Summit 2022“ in Wiesbaden scharfe Kritik an den Russland-Sanktionen geübt hatte. Er sagte dort unter großem Beifall des Auditoriums beispielsweise:  „Ich bin eben der Meinung – ihr könnt mich ruhig ausbuhen – aber, wenn die diese Sanktionen zum Beispiel nicht gemacht hätten und man hätte sich vernünftig an einen Tisch gesetzt, dann bräuchten die Leute jetzt nicht diesen ganzen Firlefanz machen. Jetzt müssen wir frieren, jetzt müssen wir dies und das – das ist doch alles scheiße.“ 

Treffende und vernünftige Argumente sorgten für Applaus

Weiter befand er: „Aber was da alles so passiert. Das Russland für viel mehr Geld Gas nach Asien verkauft, das der Rubel steigt und der Euro sinkt: Das verstehe ich alles nicht mehr.“ Diese mit der bei Bohlen üblichen Offenheit und vorgebrachten Aussagen fallen ihm nun massiv auf die Füße. Kritik an der bedingungslosen Ukraine-Solidarität führt zum sofortigen Ausschluss aus dem Kreis der Anständigen, insbesondere bei Bild und RTL, den Medien, auf die der „Pop Titan“ am meisten angewiesen ist.

Gegenüber „Bild“ musste Bohlen nun reumütig zurückrudern: „Ich wünsche mir nichts mehr, als dass dieser Angriffskrieg endet, damit das Leiden in der Ukraine ein Ende hat und wir alle wieder in Frieden leben können. Ich bin absolut gegen Krieg. Ich möchte, dass die Lage deeskaliert. Mir deshalb eine politische Richtung zu unterstellen, ist falsch“, erklärte er kleinlaut. Bei “Bild-Live” hatte Ex-Boxer Wladimir Klitschko Bohlen in die Ukraine eingeladen, damit er „mit eigenen Augen sieht, wie das Land während des Krieges funktioniert.“ Dies werde ihm helfen, „die Welt besser zu verstehen.“

Klitschko erklärt Bohlen DIE WELT

Sich von Klitschko die Welt erklären zu lassen, ist an sich schon denkwürdig genug… doch das war nicht alles: Der Ex-Boxchampion setzte nach, Bohlen habe offenbar „einfach nicht verstanden, wie viel Leiden, wie viel Zerstörung, wie viel Mord und wie viele Vergewaltigungen die Ukrainer erlitten haben.“ Auf Twitter hatte Klitschko bereits pathetisch kritisiert: „Ich höre und lese hier, dass gerade in Deutschland immer wieder die Sanktionen gegen Russland infrage gestellt werden. Wie kann das sein? Ist Dir, Dieter Bohlen, es egal, wenn bei uns Menschen sterben? Ist Dir egal, dass Putin unser Land mit Raketen zerstören will? Ist Dir egal, dass wir einen Genozid gegen alles Ukrainische erleben?“

Mit dieser einfältigen Moralisieriung stößt Klitschko genau in das Horn, das Deutschlands Gesinnungsmilieu seit Kriegsbeginn bläst. Kein Wunder, dass da auch SPD-Chefin Saskia Esken Bohlen heftig angriff – und dabei die obligatorische rote Neidkarte ausspielte: „Wie moralisch verkommen muss man sein, für einen billigen Applaus diesen entsetzlichen Krieg auszublenden, die Angst und das Leid und den Tod, die er verursacht? Und sich über das Frieren ‘und all den Firlefanz’ zu beklagen, das ihn als Superreichen doch ohnehin nicht trifft?“, empörte sie sich auf Twitter.

Dank taktischem Zurückrudern Job wohl gerettet

Bohlens Haussender RTL, bei dem er gerade eine Jubiläumsstaffel von „Deutschland sucht den Superstar“ dreht, sah sich „Bild“ gegenüber ebenfalls zu der Feststellung verpflichtet: „Das Sterben in der Ukraine kann niemandem egal sein. RTL Deutschland berichtet seit Februar ausführlich in zahlreichen, teils ganztägigen Sondersendungen bei RTL, N-tv und auf seinen digitalen News-Angeboten über den Krieg, um die Menschen hierzulande umfassend auf dem Laufenden zu halten. Wir haben durchgängig Reporter:innen vor Ort. Darüber hinaus helfen wir auch mit der Stiftung RTL, wo wir können. Unabhängige Informationen und engagierte Hilfe – dafür steht RTL Deutschland in dieser Zeit eines furchtbaren Krieges.“ 

Beim Publikum der Konferenz hatten Bohlens Aussagen große Zustimmung ausgelöst. Offenbar befürchtet man nun nicht nur in der Bundesregierung, dass die Bereitschaft, für die Ukraine immer weitere Opfert zu bringen, in der Bevölkerung zurückgehen könnte wenn sich auch jemand mit der medialen Reichweite Bohlens gegen die Sanktionen ausspricht und deren katastrophale Folgen aufzeigt. Mit seinem medialen Canossa-Gang bleibt ihm wohl zumindest erspart, wegen „verfassungsschutzrelevanter Delegitimierung des Staates“ belangt zu werden."

Quelle: Wochenblick

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