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Schriftsteller Amis: Schreiben über Sex ist "völlig hoffnungslos"

Archivmeldung vom 02.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Martin Amis (2012), Archivbild
Martin Amis (2012), Archivbild

Foto: Maximilian Schönherr
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der englische Schriftsteller Martin Amis schreibt nicht gerne über Sex. Für ihn gebe es "drei Themenbereiche, in denen die Literatur große Probleme hat und die sie daher besser meiden sollte", sagte er dem "Zeitmagazin". Der erste Bereich sei Sex: "Der Weg dorthin und wieder zurück, in Ordnung, darüber kann man schreiben."

Das Schreiben über den Sex selbst jedoch sei "völlig hoffnungslos". Ähnlich verhalte es sich mit dem Thema Religion: "Religionen sind überkommene Konzepte, also Klischees", so Amis. Der dritte zu meidende Bereich seien Träume: "Träume sind extrem subjektiv", sagte er, "Literatur aber möchte und sollte universell sein." Seine Scheidung (im Jahr 1993) bezeichnet Amis als "der schlimmste reale Albtraum" seines Lebens. Und weiter: "Als Kind habe ich sehr unter der Scheidung meiner Eltern gelitten." Damals habe er sich geschworen, dass er sich niemals scheiden lassen werde. Seine eigene Scheidung "war also eine doppelte Niederlage, schließlich habe ich auch Kinder", sagte er.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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