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Stefanie Hertel will auf fremdenfeindliche Fans verzichten

Archivmeldung vom 18.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Sommer Musi Open Air Schlager Festival "Wenn die Musi spielt" in den Nockbergen, Bad Kleinkirchheim, Kärnten, Österreich mit den Moderatoren Stefanie Hertel und Arnulf Prasch (2015), Archivbild
Sommer Musi Open Air Schlager Festival "Wenn die Musi spielt" in den Nockbergen, Bad Kleinkirchheim, Kärnten, Österreich mit den Moderatoren Stefanie Hertel und Arnulf Prasch (2015), Archivbild

Foto: Naturpuur
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Volksmusikerin Stefanie Hertel will mit fremdenfeindlichen Fans ihrer Musik nichts zu tun haben. "Auf jemanden, der sich davon angegriffen fühlt, dass man rechtsextreme Ausschreitungen kritisiert, kann ich als Fan verzichten", sagte Hertel der Wochenzeitung "Die Zeit".

Die 39-Jährige hatte im vorigen Jahr die teils rechtsextremistischen Demonstrationen in Chemnitz kritisiert. Sie habe die Reaktionen auf ihre Kritik bewusst ignoriert, so Hertel. "Über Facebook gab es möglicherweise irgendwelche Kommentare, aber die lese ich gar nicht mehr."

Leider sei Fremdenfeindlichkeit auch unter Christen verbreitet. "Ich kenne viele Leute, die sich als gläubig bezeichnen und dennoch zum Beispiel einen Fremdenhass in sich tragen." Wenn sich ihr gegenüber jemand ausländerfeindlich äußere, dann ignoriere sie das nicht, sondern frage: "Was haste denn schon mit Ausländern erlebt?" Die Antworten seien meist ausweichend. "Ich find es traurig, dass viele Menschen da so eine festgefahrene Meinung haben, so einen Tunnelblick", so Hertel.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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