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Rock am Feld: Peter Maffay als Biobauer auf Mallorca

Archivmeldung vom 14.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Peter Maffay (2011)
Peter Maffay (2011)

Foto: Dirk Vorderstraße
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Peter Maffay macht's wie Millionen Deutsche: Am liebsten erholt er sich auf Mallorca. Allerdings nicht am Strand, sondern auf seiner Öko-Finca bei Pollença. Dort baut er Obst, Gemüse und Salat an, stellt Brot, Honig und Wurst her - und zum ersten Mal keltert er nun auch eigene Weine. Das Feinkostsortiment verkauft er in seinem neuen Laden in Palma sowie über einen Online-Shop.

Ist der Rocker etwa altersmilde geworden? "Nein, Rock' n' Roll und Landleben sind kein Widerspruch", meint der 64-Jährige im Interview mit der Zeitschrift DER FEINSCHMECKER:

"Es ist eine Konvention zu denken, ein Rocker interessiert sich nicht für gutes Essen, sondern er muss faltig und fertig sein, Fernseher aus dem Fenster werfen und drei Frauen gleichzeitig haben." Der Komponist und Produzent ("Tabaluga") achtet somit auch darauf, dass sich seine Musiker gesund und frisch ernähren, wenn sie mit ihm 14 Stunden im Studio arbeiten, außerdem sei es für ihn das beste Fitnesstraining, Strohballen zu rollen und Olivenbaumholz zu hacken. Auch als er seine Frau Tania kennenlernte, faszinierte ihn ihre zupackende Art: "Selten habe ich eine Frau gesehen, die so ohne Scheu zugegriffen hat, sei es auf dem Hof oder bei einem kranken Tier."

Der Verkauf der Produkte von seinem Bio-Hof ist allerdings kein Selbstzweck. Damit möchte Peter Maffay langfristig seine Stiftung für traumatisierte Kinder und Jugendliche sichern. Bis zu 400 Mädchen und Jungen machen auf seinem Gelände jährlich gratis Urlaub. Ein echter Hobbykoch ist er aber immer noch nicht. Er könne schon kochen, räumt Peter Maffay ein, "aber nur vor Wut."

Das vollständige Interview steht in der Dezember-Ausgabe des FEINSCHMECKERS, der seit Mittwoch, im Handel erhältlich ist.

Quelle: DER FEINSCHMECKER (ots)

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