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BDZV: Neuer Gehaltstarifvertrag muss sich an Rahmenbedingungen für die Presse orientieren

Archivmeldung vom 29.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

"Die Digitalisierung und das damit einhergehende veränderte Leser- und Nutzerverhalten stellen unsere Verlagsunternehmen auch weiter vor große Herausforderungen." Das sagte der Verhandlungsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Georg Wallraf, heute im Vorfeld der ersten Verhandlungsrunde über einen neuen Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen.

Ziel müsse es sein, gemeinsam mit den Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband (DJV) und dju in Verdi das Tarifwerk Zukunft so zu ordnen, dass sich darin die veränderten Arbeits- und Produktionsbedingungen in den Redaktionen besser als bisher widerspiegelten. Wallraf machte darauf aufmerksam, dass beispielsweise mit den gewachsenen technischen Ansprüchen an die Redakteure auch neue Berufsbilder entstünden, die einen angemessenen Platz im Tarifgefüge finden müssten.

Auch müsse diskutiert werden, ob die derzeitige Berufsjahresstaffel, die unabhängig von der Leistung mehrere Gehaltssprünge nach der Zahl der im Beruf verbrachten Jahre vorsieht, noch zeitgemäß ist. "Ich bin der festen Überzeugung, dass wir faire und gute Wege für die Gestaltung des nächsten Gehaltstarifvertrags finden werden", sagte der Verhandlungsführer des BDZV. "Die Antwort auf die künftigen Herausforderungen kann nicht einfach nur 'mehr Geld für alle' sein. Darüber wollen wir mit den Gewerkschaften am 30. Januar reden."

Quelle: BDZV - Bundesverb. Dt. Zeitungsverleger (ots)

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