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Schweizer Publizist Roger Köppel: "Mehr Deutschland wagen!"

Archivmeldung vom 30.03.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.03.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Der Schweizer Publizist Roger Köppel in der Ausgabe von Weltwoche Daily vom 30.03.2023. Bild: Bildschirmaufnahme, www.youtube.com/watch?v=5_GAR3xnpxE
Der Schweizer Publizist Roger Köppel in der Ausgabe von Weltwoche Daily vom 30.03.2023. Bild: Bildschirmaufnahme, www.youtube.com/watch?v=5_GAR3xnpxE

So leidenschaftlich wie sich der Chefredakteur und Verleger der Zeitschrift "Die Weltwoche" für Deutschlands Interessen starkmacht, zeigt deutlich, dass er kein Deutscher ist. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Der Schweizer Publizist und Journalist Roger Köppel hat in einer Ausgabe seines Meinungs- und Nachrichtenmagazins Weltwoche Daily auf der Videoplattform YouTube eine "Brandrede" für mehr Patriotismus gehalten. Er kritisierte sowohl die Parteienlandschaft Deutschlands, die eine Politik auf Kosten der Bürger vorantreibt, als auch die Bürger, die sich nicht trauten, sich gegen diese Politik zu wehren, die ihre Interessen negiere.

So sagte Köppel, dass er aktuell oft in Deutschland sei und entsetzt über die politischen Diskussionen wäre:

"Deutschland ist heute im Griff einer brandgefährlichen grün-roten kommunistischen Ideologie (...) der willentlichen, gutmenschlichen, gut-scheinen-wollenden Verschrottung des Wohlstands."

Das Erfolgsmodell Deutschlands, das nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut wurde, die "Selbstaufrappelung Deutschlands am Nullpunkt" bezeichnete Köppel als eine der ganz großen, heroischen Leistungen der Nachkriegszeit, ja, der Geschichte überhaupt. Besonders hob der Journalist die integren Politiker Westdeutschlands hervor wie Ludwig Erhard, Konrad Adenauer und Franz Josef Strauß, Persönlichkeiten, die es heute nicht mehr gebe, die sich sowohl den Amerikanern als auch den Russen zu widersetzen wussten. Mit dem zu großen Erfolg werde man jedoch dekadent, so Köppel weiter, vergesse seine Grundsätze und liefere sich der Ideologie aus.

"Heute ist Deutschland das Musterbeispiel für ein Land, das von Ideologie fortgerissen wird  – von einer grünen Ideologie."

Es sei fraglos richtig, sich um die natürlichen Lebensgrundlagen zu kümmern, räumte der Schweizer Unternehmer ein, aber im Rahmen der eigenen nationalen und rechtsstaatlichen Zuständigkeit. Da dürfe man seine eigenen Mittel und Kräfte nicht überfordern. In Deutschland sei genau dies der Fall, doch die Bürger, das "juste Millieu", seien zu gehemmt, die ideologische Politik als das Problem zu benennen – aus Angst, politisch in die rechte Ecke gestellt zu werden. Die vereinzelten Stimmen aus der CDU, wie der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, der gegenüber der Stuttgarter Zeitung vor dem drohenden Wohlstandsverlust warnte, seien zu wenig. In der Außenpolitik traue man sich vonseiten deutscher Politiker sogar noch weniger. Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder sei hier der Letzte gewesen, der den amerikanischen Verbündeten Paroli geboten habe und zu den deutschen Interessen stand.

"Was die Amerikaner machen, mit Russland und mit China, das ist nicht im Interesse Deutschlands."

Wer vertritt aber heute Deutschlands Interessen? Gerade bezüglich des Anschlags auf die deutsch-russischen Erdgas-Pipelines Nord Stream 1 und 2, "dieses öko-terroristische Attentat", das direkt auf den deutschen Wohlstand zielte, müsste Deutschland doch eigentlich ein Interesse an Aufklärung haben, resümierte der Verleger. Das Gegenteil sei der Fall. Eine besonders beschämende Rolle habe hier der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gespielt, der den Antrag Russlands, die Anschläge auf Nord Stream international zu untersuchen, mehrheitlich ablehnte – in der Geschichte der Vereinten Nationen ein Tag der Schande. Auch die deutsche Regierung habe kein Interesse daran, die Anschläge aufzuklären. Keiner habe etwas gesagt.

Sie werden von Politikern regiert, die Deutschland aufgegeben haben, die deutsche Interessen nicht mehr ins Zentrum stellen. Das ist die harte Wahrheit."

Niemand in Deutschland traue sich das auszusprechen, so Köppel weiter. Doch man dürfe sich nicht zurückhalten, Probleme öffentlich anzusprechen, anstatt sich wegzuducken. Dies sei angewandter Patriotismus. Das gleiche Problem habe in 1990er Jahren in der Schweiz bestanden. Damals hätte die Schweizer Volkspartei (SVP) die gleiche Rolle gehabt wie die AfD heute in Deutschland, die einem Parteienkartell gegenüberstehe. Die Brennpunktfrage in der Schweiz sei damals gewesen, ob die Schweiz der Europäischen Union beitreten solle. SVP-Chef Christoph Blocher sei damals auch zum Nazi verklärt worden, habe mit seinem Nein zur EU aber recht behalten.

"Die Schweiz in der EU hätte unsere Staatsverfassung der direkten Demokratie, der Unabhängigkeit zerstört. Wir wären nicht mehr die Schweiz. Wir hätten uns in der Europäischen Union aufgelöst wie Zucker im heißen Wasser."

Während man die AfD wie früher die SVP als Nazi-Partei verteufele, seien es ironischerweise die Kartellparteien, die sich aktuell im Krieg mit Russland einredeten, erneut den "biblischen Endkampf" gegen Staaten im Osten zu führen – so wie es Hitler in den 1930er und 1940er Jahren dachte. Alles, was man damit erreiche, sei, den Wohlstand für die künftige Generation zu zerstören.

"Wir sind wieder in der gleichen Geisterbahn, in dieser Konfrontationshypnose, in dieser Massenhirnwäsche."

Gleichzeitig stelle man in Deutschland die Interessen anderer immer über die eigenen Interessen, seien es die Interessen der Zuwanderer, der Amerikaner oder der Ukrainer. Zuletzt kämen die Interessen der Deutschen, so Köppel. Wenn er mit Deutschen diskutiere, würden ihm viele recht geben, aber sie würden es öffentlich nicht aussprechen. In dem Sinne wünsche er sich, dass die Deutschen mehr Selbstvertrauen und mehr direkte Demokratie entwickeln würden, um ihre Interessen nach außen wie nach innen zu vertreten. Dasselbe gelte für die Österreicher, die Schweizer und die Europäer.

"Unser Interesse ist es, mit der ganzen Welt gut auszukommen und die Konflikte nicht eskalieren zu lassen."

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Quelle: RT DE

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