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Bestseller-Autor Don Winslow fordert Freigabe des Drogenhandels

Archivmeldung vom 30.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Don Winslow Bild: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Don Winslow Bild: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Der amerikanische Bestseller-Autor Don Winslow, einer der weltweit besten Kenner des internationalen Drogenhandels, fordert eine generelle Rauschgiftfreigabe. "Das würde immerhin die Gewaltexzesse stoppen. Und ich glaube nicht, dass die Zahl der Süchtigen langfristig steigt", sagte er dem Nachrichtenmagazin Focus.

Den Kampf gegen die mexikanischen Kartelle, die den Drogentransport kontrollieren, hält er für gescheitert. Zwar werde bisweilen einer der Bosse gefasst, "aber was ändert das? Der nächste steht bereit." Ein Fehler sei schon, vom "mexikanischen Drogenproblem" zu sprechen, so Winslow weiter: "Es ist auch das amerikanische, auch das europäische Drogenproblem. Wir sind es, die den Stoff kaufen und daran interessiert sind, dass das Geschäft weiterläuft. Weil die Narcos ihr schmutziges Geld nämlich solide in unsere Immobilien und Unternehmen investieren. Die Weltwirtschaft hätte ein ernstes Problem, wenn dieses Geld ausbliebe."

Winslows neuer Thriller "Das Kartell", eine genaue Chronik des Drogenkriegs der vergangenen zehn Jahre, erscheint am 1. Juni im Münchener Droemer Verlag.

Quelle: FOCUS Magazin Verlag GmbH (ots)

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