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Studie: Mehrheit sieht Desinformation als Gefahr für Demokratie

Archivmeldung vom 28.02.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.02.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Lücken- oder Lügenmedien (Symbolbild)
Lücken- oder Lügenmedien (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist besorgt über Desinformation im Internet. Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung stellen vorsätzlich verbreitete Falschinformationen im Netz nach Meinung von 84 Prozent der Bürger ein großes oder sogar sehr großes Problem für die Gesellschaft dar.

Zu den Motiven hinter Desinformation sagen über 90 Prozent der Befragten, dass damit die politische Meinung in der Bevölkerung beeinflusst werden soll. Folglich nehmen die Befragten Desinformation am häufigsten im Zusammenhang mit umstrittenen und kontroversen Themen, wie Einwanderung, Gesundheit, Krieg und Klimakrise, wahr. 

Die Umfragedaten zeigen auch, dass Verunsicherung und Wahrnehmung von Desinformation in den USA ausgeprägter als in Deutschland sind: Die Befragten aus den USA machten häufiger Politiker und Parteien für Desinformation verantwortlich und betrachteten das jeweils andere politische Lager als Absender, sagte Kai Unzicker, Experte der Stiftung für gesellschaftlichen Zusammenhalt. 

Datenbasis: Für die Studie "Verunsicherte Öffentlichkeit" wurden im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung im Zeitraum vom 4. bis 17. Oktober 2023 in Deutschland 5.055 und in den USA 2.018 Personen ab 16 Jahren online befragt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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