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Leonard Lansink traf seine Frau vor einer Toilette

Archivmeldung vom 02.01.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.01.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Georg Wilsberg (Leonard Lansink) Bild: "obs/ZDF/ZDF/Thomas Kost"
Georg Wilsberg (Leonard Lansink) Bild: "obs/ZDF/ZDF/Thomas Kost"

Schauspieler Leonard Lansink ("Wilsberg") hat die Liebe seines Lebens in Münster vor einer Toilette kennengelernt. Er sei damals Festredner bei einer konservativ-katholischen Studentenverbindung gewesen, sagte der 59-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Nach dem Gründungskommers ging es aufs Haus, wie man bei den Verbindungen sagt, wenn's ans Feiern geht. Und da gab's sowohl Mädchen als auch Alkohol. Irgendwann stand ich vorm Klo, und da kam dann meine zukünftige Gattin vorbei. Sie war die Begleitung eines ,alten Herrn', also eines Ex-Studenten dieser Verbindung - so haben wir uns kennengelernt."

"Wir fanden uns damals ganz gut, ganz interessant und ganz spannend", berichtete Lansink weiter. "Und das hat sich über ein paar Tage entwickelt. Es war nicht so, dass ich vor Schreck umgefallen wäre, aber wir waren beide sehr fasziniert."

Mittlerweile ist der Schauspieler seit vier Jahren mit der ebenfalls aus Westfalen stammenden Juristin Maren Muntenbeck verheiratet und beteuert: "Es ist nicht nur die erste, sondern auch die einzige Ehe".

Längst lebt das Paar zusammen in Berlin - einen Wohnsitz in Münster kann sich Lansink nicht vorstellen, obwohl er dort die Rolle seines Lebens ("Wilsberg") spielt und auch die Frau seines Lebens fand: "Weil ich da nicht allein gelassen werden kann. Ich kann da nicht ruhig im Straßencafé oder irgendeinem Laden sitzen und in der Nase bohren, sondern hätte dauernd eine Hand auf der Schulter, und alle würden immer was von mir wollen. In Münster bin ich weltberühmt, in Berlin bin ich nur bekannt."

In Ruhe gelassen zu werden, ist Lansink extrem wichtig: "Ich bin maulfaul, sitze gern griesgrämig in der Gegend rum, gucke mir die Leute an, nehme an deren Leben aber nicht gern teil. Mein Lieblingsplatz ist in der Ecke eines Lokals, wo ich den ganzen Laden vor mir habe: Da kann ich gucken, muss aber nichts tun."

Den Münsteraner "Tatort"-Kollegen neidet Lansink ihre Topquoten im Übrigen nicht: "Die hätten wir auch, wenn wir die ,Tatort'-Augen vor dem Trailer hätten und sonntags laufen würden. Aber so, wie es ist, ist es gut. Gut für Münster und gut für Westfalen, das ja vom WDR ein bisschen unterschätzt wird. Der WDR ist mehr ein Rheinland-Sender, Westfalen könnte da ruhig eine größere Rolle spielen. Das ZDF tut mehr für Westfalen als der WDR, obwohl es dem doch eigentlich obliegt."

Deshalb wird nach Lansinks Ansicht auch kein "Tatort" aus Münster ins Kino kommen: "Ich glaube, den wird's gar nicht geben. Es ist beim WDR ja so üblich: Man redet seit Jahren über etwas, und dann passiert trotzdem nichts."

ZDF-Filmchef Reinhold Eischot im kress.de-Interview: "Leonard Lansink ist der Westfalen-Columbo"

Leonard Lansink ist für die Rolle des ZDF-Privatdetektivs Wilsberg "vom Fleck weg engagiert" worden. Das sagte ZDF-Filmchef Reinhold Elschot im Interview mit dem Branchendienst kress.de.

Der Produzent Gerhard Schmidt und ZDF-Redakteur Martin Neumann kannten den Schauspieler bereits vor seiner Verpflichtung, wie Elschot hinzufügte. Lansink sei für Schmidt und Neumann die "ideale Verkörperung dieser Rolle" gewesen. Elschot weiter: "Sie sollten recht behalten." Das Vorgehen sei seinerzeit "beherzt und ungewöhnlich" gewesen. Aber Schmidt und Neumann hätten Elschots Vorgänger Hans Janke überzeugt. Letztlich mauserte sich Lansink in Elschots Augen zum Westfalen-Columbo. Das sei nicht abzusehen gewesen, "aber natürlich schon erhofft".

Dass die erfolgreiche ZDF-Krimireihe seit Jahren auf Zuschauer-Beteiligung im Netz setzt, sei dem online-affinen ZDF-Redakteur Martin Neumann zu verdanken. Das Jubiläum sieht Elschot als Ansporn für eine weitere Neuerung: Ein Writers Room soll die Reihe mittelfristig weiterentwickeln.

Das ZDF strahlt die 50. "Wilsberg"-Folge am Samstag, 2. Januar, 20.15 Uhr, aus.

Das komplette Interview mit Reinhold Elschot gibt es auf kress.de, dem Mediendienst: http://kress.de/news/detail/beitrag/133722-zdf-filmchef-reinhold-eischot-zum-wilsberg-jubilaeum-leonard-lansink-ist-der-westfalen-columbo.html

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung - Medienfachverlag Oberauer GmbH (ots)

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