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Cornelia Funke hat nach Waldbränden mehr Verständnis für Flüchtlinge

Archivmeldung vom 21.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Waldbrand (Symbolbild)
Waldbrand (Symbolbild)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Jugendbuch-Autorin Cornelia Funke hat seit ihrer Flucht vor den kalifornischen Waldbränden noch mehr Mitgefühl mit Flüchtlingen. "Ich war nur ein paar Tage lang ein Flüchtling, und ich musste nicht mal 30 Meilen fahren, um in Sicherheit zu sein. Aber ich werde diese Erfahrung nie vergessen", schreibt Funke in einem Gastbeitrag in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung "Die Zeit".

"Vielleicht sollten wir alle einmal im Leben die Erfahrung machen, dass wir einem Haus den Rücken kehren, ohne zu wissen, ob wir es je wiedersehen werden", schreibt Funke weiter. Sie glaube, nichts könne einem besser Mitleid mit all denen lehren, die ihr Zuhause und ihr Land verlassen, um sich und ihre Kinder vor Hunger, Gewalt und Krieg zu retten. Funke, die mit Werken wie ihrer Tintenwelt-Trilogie internationale Erfolge feierte, lebt seit zwölf Jahren in Kalifornien. Als das Feuer sich ihrem Haus in Malibu näherte, habe sie Fotoalben, Notizbücher, ihren Computer, den Pass und Bargeld eingepackt, außerdem einige ihrer Zeichnungen und Bilder sowie die Erstausgaben von "Huckleberry Finn" und "David Copperfield", schreibt die Autorin. Nach elf Tagen habe sie wieder aus einem Airbnb in Venice Beach in ihr Haus zurückkehren können, weil Nachbarn und Feuerwehrleute es vor den Bränden geschützt hatten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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