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Exklusiv: journalist-Umfrage zeigt: Nahezu jede zweite Zeitungsredaktion schränkt Onlinekommentare ein

Archivmeldung vom 02.03.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Eine exklusive Umfrage des Medienmagazins journalist zeigt: Allein in den vergangenen zwölf Monaten hat nahezu jede zweite Zeitungsredaktion die Kommentarfunktion auf ihrer Website eingeschränkt. Der Grund: Die Redaktionen kommen mit der Flut vor allem rechter und strafrechtlich relevanter Kommentare nicht mehr zurecht.

Für viele Redaktionen ist der Moderationsaufwand schlicht nicht mehr zu bewältigen.

Die Ergebnisse im Detail:

Frage: Haben Sie in den vergangenen 12 Monaten die Kommentarfunktion auf Ihrer Website eingeschränkt, weil Sie mit der Flut vor allem rechter/strafrechtlich relevanter Kommentare nicht mehr zurechtkommen?

ja: 27 Redaktionen

nein: 39 Redaktionen

Befragte Zeitungsredaktionen: alle 119 Vollredaktionen in Deutschland. Grundlage: zeitungsmap.de, Antworten: 66

Die Umfrage ist Teil der aktuellen journalist-Titelgeschichte über die Hetze im Netz und den Umgang von Journalisten und Redaktionen damit. journalist-Autor Stefan Plöchinger, Digitalchef der Süddeutschen Zeitung, erklärt darin das Erfolgsprinzip Erregung und macht klar: "Die öffentliche Debatte zu moderieren, ist ein Kern unseres Jobs."

Quelle: Journalist (ots)

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