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Wunderspritze zum Abnehmen: Hilft sie wirklich? Mittel wie Semaglutid lassen die Pfunde purzeln

Archivmeldung vom 02.01.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.01.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Wort & Bild Verlagsgruppe - Gesundheitsmeldungen Fotograf: W&B/Michelle Guenther
Bild: Wort & Bild Verlagsgruppe - Gesundheitsmeldungen Fotograf: W&B/Michelle Guenther

Von Bandwurmeiern bis hin zu Stromstößen - um eine schlanke Figur zu erreichen, kamen schon viele Wundermittel zum Einsatz, die im besten Fall ohne Effekt blieben. Der letzte Schrei: die Abnehmspritze. Die Medikamente stammen aus der Therapie des Diabetes Typ 2. "Mit den Medikamenten kommt man teils in einen Bereich des Gewichtsverlusts, den man sonst nur durch Operationen wie eine Magenverkleinerung erreicht", sagt Prof. Dr. Andreas Pfeiffer, Direktor der Abteilung Endokrinologie, Diabetes und Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum Charité in Berlin, im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".

Nebenwirkungen: Übelkeit und Erbrechen

Prominente wie Elon Musk und Kim Kardashian haben sich bereits geoutet und bekennen öffentlich, durch die Wundermittel Pfunde verloren zu haben. Bei der Spritzkur werden Mittel wie Semaglutid unter die Haut gespritzt, die das Darmhormon GLP-1 (Glucagon-like Peptide 1) nachahmen. Neuere Substanzen wirken sogar doppelt, indem sie zusätzlich das Hormon GIP (Glukoseabhängiges insulinotropes Peptid) imitieren. Steigt der Blutzucker, regen sie die Bauchspeicheldrüse an, mehr Insulin auszuschütten - der Blutzucker sinkt.

Dennoch: Genuss ohne Reue ist mit den neuen Medikamenten nicht zu haben. Sie führen zu Gewichtsverlust, indem sie über das Sättigungszentrum im Gehirn den Appetit hemmen. Manchmal mehr, als den Abnehmwilligen lieb ist. Dass die Medikamente anfangs zu Magen-Darm-Problemen, Übelkeit und Erbrechen führen, gehört fast dazu. Während bei einigen die Beschwerden deutlich zurückgehen, wird manchen schon beim Anblick von Essen schlecht. Zudem erhöht die Abnehmspritze das Risiko für Gallensteine und eventuell auch geringfügig für Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Was ebenfalls gegen die Abnehmspritze spricht: Setzt man das Medikament plötzlich ab, passiert genau dasselbe wie nach jeder Hungerkur. Wer lebt wie zuvor, hat den Speck schnell wieder auf den Hüften, am Ende vielleicht sogar mehr als vor der Abnehmspritze. Denn wie bei jeder vorübergehenden Diät lauert der Jo-Jo-Effekt.

Mit gesunder Ernährung das Gewicht halten

Wer sein Gewicht zu halten will, kommt um einen gesunden Lebensstil nicht herum. Ein Erfolgsrezept ist eine Stunde Bewegung täglich sowie eine kalorienreduzierte Ernährung, die arm an gesättigten Fettsäuren, dafür reich an Eiweiß und Gemüse ist. Wenn das Gewicht trotzdem mal wieder in die Höhe klettert, nicht frustriert sein, sondern einfach zwei Wochen wieder beim Essen die Bremse anziehen. Leckere Rezepte mit Brokkoli - der kaum Kalorien, dafür aber viele gesunde Inhaltsstoffe bietet - gibt es hier: www.a-u.de/-712803

Quelle: Wort & Bild Verlagsgruppe - Gesundheitsmeldungen (ots)


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