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Während der OP: Ärzte chatten mit Familien

Archivmeldung vom 06.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
News aus dem OP: Angehörige bekommen Updates via "Ease".
News aus dem OP: Angehörige bekommen Updates via "Ease".

Bild: is.gd/mIBMLx

Einige Krankenhäuser in Texas bieten Angehörigen ihrer Patienten die neue App "Ease" an, die das Stressniveau während einer Operation sinken lassen soll. Insbesondere Eltern sollen während eines Eingriffes an ihrem Kind durch die Anwendung mit kurzen Mitteilungen direkt aus dem OP-Saal auf dem Laufenden gehalten werden können.

Familie einbeziehen

Vor der Nutzung der App benötigen Angehörige einen speziellen Barcode, der jeweils einem Patienten zugewiesen wird. Diesen händigen ihnen die zuständigen Mediziner aus. Auf diese Weise stellen die Krankenhäuser sicher, die vollständige Privatsphäre der Patienten zu gewährleisten. Danach kann die Familie die App auch mit Personen außerhalb des Krankenhauses verknüpfen.

Sobald die Operation startet, erscheinen kleine Updates in der App, die den Verlauf des Eingriffes dokumentieren und Angehörigen Sorgen nehmen sollen. Die News verschwinden jedoch nach einer gewissen Zeit wieder. "Wir wollen verhindern, dass diese Botschaften einfach so kursieren", erklärt Mediziner Larry Hollier vom Texas Children's Hospital, in dem die App bereits genutzt wird und sehr viel Anklang bei wartenden Eltern findet. "Ich kann genau sehen, wie weit sie sind und muss nicht nervös herumsitzen", hebt eine Mutter hervor.

Einweg-Kommunikation

Die App kann den Medizinern zufolge außerdem dabei helfen, mit Ansprechpartnern zu kommunizieren, wenn diese sich nicht im Warteraum aufhalten. Trotzdem betonen die Ärzte, dass Ease eine einseitige Kommunikation darstellt und nur die Verantwortlichen im OP die Möglichkeit haben, Infos weiterzugeben. Rückfragen könnten nicht gestellt werden. Das Wohl der Patienten sei zudem von oberster Priorität und man wolle durch die zusätzlichen Handy-Updates keine Ablenkung für die agierenden Chirurgen schaffen.

Quelle: www.pressetext.com/Sabrina Manzey

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