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Übelkeit in der Schwangerschaft könnte vor Fehlgeburten schützen

Archivmeldung vom 19.05.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: SI-MedienGestaltung -  I. Scharfschwerdt, TRIER / pixelio.de
Bild: SI-MedienGestaltung - I. Scharfschwerdt, TRIER / pixelio.de

Eine strahlende Schwangere mit dem sogenannten "Baby-Glow", wer kennt sie nicht aus den Medien. Die Realität sieht jedoch anders aus. Etwa drei Viertel der Schwangeren leiden unter Schwangerschaftsübelkeit und fühlen sich nicht strahlend. Doch gute Nachrichten für alle Leidgeplagten: Einer aktuellen Studie zufolge könnte Schwangerschaftsübelkeit vor Fehlgeburten schützen.

US-Forscher analysierten die Daten von 797 Schwangeren, die bereits eine oder zwei Fehlgeburten erlitten hatten. Dabei wurde täglich die Konzentration an beta-hCG im Urin der Frauen untersucht. Das beta-hCG ist ein spezielles Hormon, das mit Eintritt der Schwangerschaft von der Plazenta gebildet wird und für die Erhaltung der Schwangerschaft verantwortlich ist.

Im Verlauf der Untersuchung berichteten 18 Prozent der Frauen in der zweiten Schwangerschaftswoche über Übelkeit ohne Erbrechen, 3 Prozent über Übelkeit mit Erbrechen. Diese Werte steigerten sich stetig - in der achten Schwangerschaftswoche lagen sie bereits bei 57 bzw. 27 Prozent. Generell litten Frauen unter 25 Jahren häufiger an Übelkeit oder Erbrechen als ältere Schwangere.

In der Studie konnte gezeigt werden, dass Übelkeit mit oder ohne Erbrechen mit einer niedrigeren Rate von Fehlgeburten verbunden war. Das Risiko für eine Fehlgeburt verringerte sich bei Frauen mit Übelkeit ohne Erbrechen um 50 Prozent, bei Übelkeit mit Erbrechen sogar um 75 Prozent.

Mit B-Vitaminen die Übelkeit abmildern

Trotz der positiven Assoziation möchte jede Schwangere sicherlich möglichst wenig unter Übelkeit leiden. Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang B-Vitaminen zu. Studien zeigen, dass beispielsweise Vitamin B6 übelkeitsauslösende Wirkungen abfedern kann. Vitamin B1 und B12 wirken beruhigend auf Geruchsempfindlichkeit und Unwohlsein. Vitamin B6 und B12 tragen zur Verminderung von Müdigkeits- und Ermüdbarkeitsymptomen bei. Das Präparat Nausema® (rezeptfrei, Apotheke) vereint die Effekte der drei B-Vitamine. Es liefert mit der empfohlenen Tagesdosis von drei Mini-Dragees genau die richtige und sichere Dosierung in der Schwangerschaft.

Quelle: IFEMEDI (ots)


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