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Alkohol stört nächtliche Erholung

Archivmeldung vom 16.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: "obs/Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen"
Bild: "obs/Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen"

Für einen erholsamen Schlaf sollte man Alkohol meiden. "Er hilft zwar beim Einschlafen, stört jedoch den Schlaf in der zweiten Nachthälfte", erklärt Schlaf- und Gedächtnisforscher Dr. Martin Dresler von der Radboud-Universität in Nimwegen (Niederlande) im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".

Man wacht wieder auf und findet dann schwer in den Schlaf zurück. Vor allem in Kombination mit Schlafmitteln ist kompletter Verzicht unbedingt angesagt. Auf den Wachmacher Koffein reagieren die Menschen unterschiedlich. Manche schlafen besser ein, wenn sie ab Mittag auf Kaffee verzichten, andere spüren keinerlei Effekte. Ähnlich wie Koffein kann auch Nikotin wirken. Deshalb sollte man kurz vor dem Schlafengehen nicht mehr rauchen - oder besser ganz aufhören. Auch von üppigen Mahlzeiten spätabends raten Experten ab. Welche Essgewohnheiten sonst den Schlaf stören, ist individuell verschieden und muss jeder selbst ausprobieren.

Das Schlafzimmer sollte ruhig, abgedunkelt, kühl und gut durchlüftet sein. Wichtig ist, Fernseher, Computer und Smartphone rechtzeitig auszuschalten und außerhalb des Schlafzimmers zu deponieren, da geistige und emotionale Reize wach halten. Rituale helfen beim Runterkommen und Einschlafen, etwa ein warmes Bad oder eine Tasse Frucht- oder Kräutertee. Auch Entspannungstechniken wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder Meditieren sind sinnvoll und lassen sich erlernen.

Quelle: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen (ots)

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