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Studie: Asthmaspray senkt schweren Verlauf von Covid-19

Freigeschaltet am 12.04.2021 um 16:35 durch Anja Schmitt
Asthmaspray  (Symbolbild)
Asthmaspray (Symbolbild)

Foto: Magnus Manske
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ein Asthmamittel könnte das Risiko für den schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung um 90 Prozent senken – so das Ergebnis einer Studie der Oxford-Universität. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht von einem „Game-Changer“, wie das russische online Magazin „SNA News“ schreibt.

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes zu lesen: "Eine Studie der Oxford-Universität zeigt, dass das Asthmamittel Budesonid schwere Krankheitsverläufe nach einer Covid-19-Infektion verhindern könnte. Die Studie, die in der wichtigsten medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“ publiziert wurde, geht von einem Wirkungsgrad des Präparats von 90 Prozent aus. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht auf Twitter gar von einem „Game-Changer“, also einem Mittel, das zu einer entscheidenden Wende im Kampf gegen die Corona-Pandemie führen könnte.

Auch die Krankheitsdauer bei milden Verläufen könnte durch die Einnahme von Budesonid um rund einen Tag verkürzt werden, schreiben die Forscher um Professor Sanjay Ramakrishnan.

Abschwellende Schleimhäute und weniger Atemnot

In der Vergangenheit war Wissenschaftlern bereits aufgefallen, dass Asthmapatienten ein geringeres Risiko für schwere Corona-Verläufe haben. Nun konnte in der Oxford-Studie erstmals nachgewiesen werden, dass dies mit den Wirkstoffen zusammenhängt, die in Asthmamitteln wie Budesonid enthalten sind. Diese sogenannten Kortikoide enthalten als Wirkstoff Kortison. Als Dauerbehandlung morgens und abends inhaliert, führen sie dazu, dass die Schleimhäute abschwellen und weniger Atemnot entsteht – ein typisches Symptom einer schweren Covid-19-Erkrankung.

Einschränkend betonen die Forscher in ihrer Studie, dass die Studiengruppen relativ klein waren, sodass die Ergebnisse noch in einer größeren Analyse verifiziert werden müssen."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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