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Montgomery sieht Astrazeneca weiter als Rückgrat des Impfprogramms

Archivmeldung vom 01.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Frank Ulrich Montgomery
Frank Ulrich Montgomery

Bild: Screenshot http://www.montgomery.de / Eigenes Werk

Angesichts der durch die neuen Regeln für den Impfstoff von Astrazeneca ausgelösten Verunsicherungen setzt sich der Vorstandsvorsitzende des Weltärzteverbandes Frank Ulrich Montgomery für den weiteren Einsatz des Impfstoffes ein. "Wir brauchen Astrazeneca dringend als Rückgrat unseres Impfprogrammes", sagte er der "Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft".

Zwar habe der Impfstoff "kommunikativ einen entsetzlichen Start in Deutschland" gehabt, aber nun wurde "schnell und konsequent auf unerwartete Nebenwirkungen reagiert". Andererseits "müssen wir besser vermitteln, dass die heftigen Reaktionen auf einen Impfstoff zeigen, dass das Immunsystem reagiert und der Impfstoff wirkt", so Montgomery.

"Wenn wir dann bei den unerwünschten Nebenwirkungen feststellen, dass sie nur bei einem Teil der Bevölkerung auftreten können, dann ist es richtig, schnell diesen Teil von den Impfungen auszuschließen." Aber eben nur diesen Teil. Auf die Frage, ob der Astrazeneca-Impfstoff durch Impfstoffe anderer Hersteller schnell kompensiert werden könnte, sagte der Vorstandsvorsitzende des Weltärzteverbandes: "Kompensieren, ja. Schnell ist ein Problem." Die EU habe "klugerweise" drei bis viermal so viel Impfstoff bei den verschiedenen Firmen bestellt, wie nötig wäre. "Aber es würde Zeit verlorengehen", sagte der Weltärztepräsident.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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