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Mediziner: Verletzungen durch Ski-Unfälle nicht sofort operieren

Archivmeldung vom 11.12.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.12.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Der Mannschaftsarzt der Deutschen Ski-Nationalmannschaft, Peter Brucker, rät Skifahrern, Verletzungen nach Skiunfällen nicht sofort operieren zu lassen. "Längst nicht jedes gerissene Kreuzband muss sofort chirurgisch ersetzt werden", sagte der Orthopäde an der TU München dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Selten könne ein Skiläufer gleich nach dem Unfall sicher beurteilen, wie schlimm sein Trauma sei. Jeder schwere Sturz erzeuge eine enorme psychische Belastung. Zwar liege für viele der Wunsch nach einer raschen Beseitigung der Gesundheitsstörung nahe, so Brucker. Doch Studien belegten, dass Gelenke acht bis 72 Stunden nach einem Trauma von Entzündungszellen regelrecht überschwemmt werden. Wenn in dieser Zeitspanne operiert wird, steigt die Gefahr für eine Einsteifung um ein Mehrfaches. Wie stark eine Gelenkinstabilität den Patienten einschränkt, lässt sich häufig erst nach dem Abschwellen ermitteln. "Auch Knorpelschäden oder Schulterluxationen müssen selten innerhalb weniger Tage operiert werden", sagte Brucker.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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