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Ohne Hören kein Sprechen - Warum Hörstörungen schon bei Babys erkannt werden sollen

Archivmeldung vom 20.02.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Michael Lorenzet  / pixelio.de
Bild: Michael Lorenzet / pixelio.de

Babys, die auf Geräusche nicht reagieren, sollen auf ihre Hörfähigkeit untersucht werden. Ein Zeichen für Hörprobleme ist etwa, wenn ein Baby sich nie einem lauten Geräusch zuwendet. Zwar werden heute alle Neugeborenen einem ersten Test unterzogen, der angeborene Störungen erkennt, aber das Gehör kann auch später noch geschädigt werden.

"Bis zur zwölften Woche muss feststehen, ob ein Kind normal hört", sagt Dr. med. Christiane Trapp, Chefärztin der Tagesklinik für Kinder- und Jugendmedizin am KMG-Klinikum in Güstrow, im Apothekenmagazin "BABY und Familie". Bis zum sechsten Monat müsse unbedingt mit einer Behandlung begonnen werden. Ein Kind, das nicht oder nur wenig hört, kann auch nicht sprechen lernen. Das obligatorische Hörscreening in den ersten Lebenstagen hat zwar einen großen Fortschritt gebracht. Trotz einem guten Ergebnis sollten Eltern das Kind jedoch beim Kinderarzt vorstellen, wenn sie später den Verdacht haben, es höre nicht gut.

Quelle: Wort und Bild - Baby und Familie (ots)

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