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Obst und Gemüse verlieren an Nährwert - Ausgewogene Ernährung kaum noch möglich

Archivmeldung vom 11.07.2006

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.07.2006 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Ernährungswissenschaftler schlagen Alarm: Untersuchungen haben ergeben, dass die Qualität von Obst und Gemüse erheblich abgenommen hat und unser Grundbedarf an wichtigen Vitaminen und Nährstoffen nicht mehr abgedeckt wird. Die Auswirkungen dieser mangelhaften Ernährung auf unsere Gesundheit sind beträchtlich.

Betrachtet man das Sortiment der Supermärkte, steht einer gesunden Ernährung nichts im Wege. Doch weit gefehlt: Untersuchungen belegen, dass der Nährstoffgehalt unserer Lebensmittel rapide abnimmt und eine gesunde Ernährung auf dieser Basis kaum noch möglich ist. Das Problem ist nicht neu, bereits 1997 kam der bekannte Ernährungswissenschaftler und Sportmediziner Prof. Dr. Heinz Liesen zu der Erkenntnis, dass die Qualität unserer Ernährung hinsichtlich der wichtigen Inhaltsstoffe stark rückläufig ist. Die Folge: unsere normale Ernährung deckt schon seit Jahren nicht mehr den eigentlichen Grundbedarf unseres Körpers an Vitaminen und vielen anderen Mikronährstoffe. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind mehr als erschreckend, denn in vielen Fällen gingen die Anteile lebenswichtiger Mineralien um mehr als 50 Prozent zurück. Der Eisengehalt bei Spinat nahm zum Beispiel um 60 Prozent ab, Brokkoli verlor rund 75 Prozent seines Kalziums und der Anteil von Natrium in Stangenbohnen ist nahezu Null. Was uns aus den Regalen der Supermärkte entgegenstrahlt, ist demnach mehr Schein als Sein, und Äpfel und Bananen lassen sich nach dieser Untersuchung kaum noch als Lebensmittel bezeichnen, denn der Verlust an Vitamin C bei Äpfeln beträgt runde 80 Prozent und Bananen verlieren satte 92 Prozent an Vitamin B 6.

Der englische Ernährungswissenschaftler David Thomas sieht die Ursachen für den Qualitätsverlust bei Obst und Gemüse in der modernen Landwirtschaft. Immer mehr Kunstdünger auf den Feldern beschleunige zwar das Wachstum, aber die wichtigen Mineralien und Spurenelemente würden nicht mitgeliefert, und der Boden sei in dieser Hinsicht schon längst ausgelaugt. Professor Tim Lang von der Thames Valley University bringt es auf den Punkt: "Die Züchter haben Produkte entwickelt, die hübsch aussehen und lange lagerungsfähig sind. Doch das Wichtigste haben sie vernachlässigt - Mineralien und Spurenelemente."

Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für eine gesunde Ernährung fünfmal am Tag frisches Obst und Gemüse zu essen, erscheint auf der Basis der Untersuchungen mehr als zweifelhaft. Bei den meisten Nahrungsmitteln würde selbst die doppelte Menge nicht ausreichen um den Grundbedarf an Nährwerten abzudecken. Wie wichtig aber eine gesunde Ernährung ist, zeigt eine im Februar 1999 veröffentlichte Studie der US Ärztekammer. Sie belegt, dass gerade die B-Vitamine das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls mehr als halbieren können. Ähnlich verhält es sich beim Vitamin C. Es fördert Immunität gegen Infektionskrankheiten, vermindert Cholesterin auf natürliche Weise, beschleunigt die Wundheilung und bekämpft Gefässerkrankungen. Schätzungen zufolge geben die Krankenkassen jährlich 60-80 Milliarden Euro für die Behandlung von ernährungsbedingter Erkrankungen aus. Tendenz steigend. Diese Zahlen sind nicht nur volkswirtschaftlich gesehen erschreckend, sondern dahinter verbergen sich gesundheitliche Probleme von Millionen, die an chronischen Erkrankungen leiden.

Einen Weg aus dieser Misere können Nahrungsergänzungsmittel weisen. Viele Ernährungswissenschaftler räumen bereits heute diesen Mitteln einen hohen Stellenwert bei einer ausgewogenen Ernährung ein. "Durch ihre hohe Konzentration an lebenswichtigen Vitalstoffen können Nahrungsergänzungsmittel die Mängel in der Ernährung ausgleichen und damit zu einer gesünderen Lebensweise beitragen." meint Prof. Dr. Heinz Liesen. Wer seine Ernährung mit diesen Präparaten aufwerten will, sollte aber unbedingt auf Qualität achten. Denn es ist nicht alles Gold was glänzt. Vitamine und andere Mikronährstoffe sind sehr empfindlich und erfordern bei ihrer Gewinnung spezielle Verarbeitungstechniken. Das weiß auch Frank Felte, Inhaber von Natura Vitalis, der mit seinen Produkten seit Jahren am Markt erfolgreich ist. "Was zählt ist die Qualität. Man sollte unbedingt darauf achten, dass die Produkte nur natürliche Stoffe enthalten und nicht synthetisch hergestellt sind. Das eine gesunde Ernährung viel frisches Obst und Gemüse enthalten sollte, bleibt unbestritten, aber eine Aufwertung durch qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel erscheint auf der Basis der Untersuchungen mehr als sinnvoll."

Quelle: Pressemitteilung Natura Vitalis GmbH

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