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foodwatch: Gutfried tritt vom Schweinefleisch zurück

Archivmeldung vom 05.03.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.03.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Puten Cervelatwurst von Gutfried
Puten Cervelatwurst von Gutfried

Gutfrieds Geflügelschwein hat fast 10.000 Verbraucher auf den Plan gerufen. So viele beschwerten sich über die E-Mail-Aktion auf abgespeist.de direkt beim „Geflügelwurst-Spezialisten Nummer Eins“ (Gutfried über Gutfried) über dessen angebliche „Puten Cervelatwurst“. Die bestand etwa zur Hälfte aus Schweinefleisch – was freilich nur im Kleingedruckten auf der Rückseite zu erkennen war, während es die Pute gleich doppelt und dreifach und in großen Buchstaben auf die Vorderseite der Verpackung geschafft hatte.

Im Dezember 2010 erst hatte foodwatch diese Mogelpackung kritisiert. Und schon hat Gutfried reagiert und im wahrsten Sinne des Wortes die Sau rausgelassen: Die Putenwurst kommt jetzt ohne Schweinefleisch daher. Die Rezepturänderung versucht das Unternehmen als Ergebnis des „direkten Drahts“ zum Kunden zu verkaufen. „Verbraucher schätzen wechselseitige Information und Austausch“ behauptet der „Geflügelwurst-Spezialist“ in sinnfreier PR-Sprache. foodwatch meint dazu: "So kann man sich auch massive Verbraucherproteste schön reden. Klar ist: Ohne die vielen tausend Beschwerdemails wäre das Schwein im Federkleid wahrscheinlich noch eine Weile durch die Supermarkt-Regale stolziert. Die erste Reaktion des Herstellers klang nämlich noch ganz anders: Auf das Schweinefleisch „möchten und können wir aus geschmacklichen und optischen Gründen“ nicht verzichten, richtete Gutfried damals aus. Das scheint sich nach den vielen tausend Beschwerdemails plötzlich geändert zu haben. So ein Zufall. Oder anders formuliert: Schwein gehabt!

Auch wenn die neue, angeblich „verfeinerte“ Rezeptur (neuerdings sorgen 16 Gramm „Pflanzenfett“  für ein bisschen Wurst-Feeling) nichts über die Qualität der nunmehr schweinelosen Wurst aussagt: Das Beispiel Gutfried zeigt, dass die Lebensmittelindustrie massive Verbraucherproteste gegen ihre legalen Betrügereien nicht ignorieren kann."

Quelle: foodwatch

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