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Permanente Ablenkung: Actionfilme machen dick

Archivmeldung vom 06.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Fernbedienung: Programm entscheidet über Gesundheit.  Bild: pixelio.de/Gumbold
Fernbedienung: Programm entscheidet über Gesundheit. Bild: pixelio.de/Gumbold

Couch-Potatos, die sich oft Actionfilme ansehen, essen laut einer Untersuchung der Cornell University mehr als jene, die ein eher ruhigeres TV-Programm vorziehen. Laut den Wissenschaftlern wurde bisher vor allem die lange Zeit, die Menschen vor den Bildschirmen verbringen, ohne etwas zu tun, als die einzige Begründung für den Anstieg der Fettleibigkeit angesehen. Der Studie zufolge ist es jedoch auch die Art des Programms, die den Unterschied ausmacht.

Die Kombination aus schnellen Bildern und Texten sowie der Soundwechsel scheinen dabei die Hauptauslöser für den gesteigerten Appetit zu sein. In der Untersuchung wurden 94 Highschool-Studenten in drei Gruppen aufgeteilt. Kekse, M&Ms, Karrotten und Trauben standen zum Verzehr bereit.

Die Probanden, die sich für 20 Minuten den Science-Fiction-Thriller "The Island" ansahen und dabei die Heldentaten von Ewan McGregor und Scarlett Johansson bewunderten, aßen dabei durchschnittlich 206,5 Gramm und nahmen in der Folge 354,1 Kalorien zu sich - fast doppelt soviel wie diejenigen, die die Interviewshow mit Charlie Rose verfolgten (104,3 Gramm, 214,6 Kalorien).

Programm bestimmt Essverhalten

Auch diejenigen, die den Actionfilm lautlos folgten nahmen mehr Nahrung zu sich, als die Studienteilnehmer, die sich die Charlie Rose-Show ansahen (142,1 Gramm, 314,5 Kalorien). "Action und Soundvariationen sind schlecht für die Diät der Menschen. Je mehr Ablenkung ein Fernsehprogramm liefert, umso weniger achten sie auf das Essen und umso mehr essen sie in weiterer Folge", meint Studienleiter Aner Tal.

Quelle: www.pressetext.com/Christian Sec

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