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Uni-Studie belegt Konsumenten-Verwirrung bei Öko-Siegeln

Archivmeldung vom 15.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bio-Siegel der Europäischen Union - Einführung am 1. Juli 2010
Bio-Siegel der Europäischen Union - Einführung am 1. Juli 2010

Lebensmittelkäufern sind die meisten Gütesiegel unbekannt, die sich auf nachhaltig hergestellten Produkten in deutschen Supermärkten finden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Göttingen, wie der "Spiegel" berichtet.

Demnach geben 72 Prozent der Befragten an, das deutsche Bio-Siegel und seine Bedeutung zu kennen, 54 Prozent vertrauen ihm voll und ganz. Fast genauso bekannt ist das Fairtrade-Label, dem 50 Prozent vertrauen. Andere Kennzeichnungen wie das MSC-Label für nachhaltigen Fischfang oder das Neuland-Gütesiegel für artgerechte Tierhaltung kennen dagegen gerade mal 18 beziehungsweise sieben Prozent. Am schlechtesten schneidet das EU-Biosiegel ab, das seit 2010 verpflichtend auf jedem Bio-Produkt stehen muss – aber lediglich von fünf Prozent der Käufer erkannt wird.

Die Autoren monieren, dass es zu viele und bisweilen auch irreführende Labels gebe. Aufschlussreich ist auch, dass mehr Konsumenten angaben, ein fingiertes und von den Wissenschaftlern erfundenes Umweltlabel zu kennen als das offizielle EU-Zeichen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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