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Übergewichtige Tischgenossen regen Appetit an

Archivmeldung vom 08.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: pixelio.de/T. Reckmann
Bild: pixelio.de/T. Reckmann

Der Appetit und die Nahrungsaufnahme wird vom Gewicht des Tischgenossen beeinflusst. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Cornell University, die ihre Studie mit 82 Studenten und einer Schauspielerin durchgeführt haben. Fazit: Je dicker die Begleitung, desto größer ist auch der Hunger und die Bereitschaft des anderen, sich für eine ungesunde Speise zu entscheiden. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Appetite" veröffentlicht.

"Ich kann mir dieses Phänomen nur schwer erklären. Fest steht jedoch, das es wichtig ist, der eigenen Linie treu zu bleiben und sich nicht verbiegen zu lassen", erklärt Ernährungsberaterin Brigitte Scheucher im Gespräch mit pressetext. Es handle sich dabei um einen unbewussten Einfluss. "Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, sich schon im Vorhinein über die Wahl der Speise Gedanken zu machen. Dabei sollte man sich von anderen auf keinen Fall verbiegen lassen", resümiert Scheucher.

Jeder der 82 Studenten ist einem von vier verschiedenen Szenarien zugeteilt worden. Im ersten trug eine Schauspielerin einen Fat-Suit, der sie übergewichtig erschienen ließ, und bestellte sich eine gesunde Mahlzeit. Im zweiten entschied sie ohne Tragen des Fat-Suits abermals für eine gesunde Speise. Während des dritten Versuchs aß sie ein ungesundes Gericht und trug wieder den Fat-Suit. Im letzten wurde der Fat-Suit erneut weggelassen und nur das ungesunde Essen bevorzugt.

Gesundheitsziele vernachlässigt

Erschien die Schauspielerin übergewichtig, so haben die Studenten unabhängig von ihrer Wahl 31,6 Prozent mehr des ungesunden Essens zu sich genommen. Sogar wenn sie selbst eine gesunde Speise bestellte, aber den Fat-Suit trug, aßen die Probanden 43,5 Prozent weniger von dem gesunden Gericht. Die Resultate zeigen, dass Menschen öfters größere Portionen eines ungesunden Gerichtes zu sich nehmen, wenn sie in Gesellschaft einer übergewichtigen Person sind. Die eigenen Gesundheitszielen werden dann häufig zweitrangig.

Quelle: www.pressetext.com/Carolina Schmolmüller

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