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FAO: Globale Lebensmittelpreise im Juli stark zurückgegangen

Freigeschaltet am 06.08.2022 um 06:49 durch Sanjo Babić
Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) Logo mit Wahlspruch "Es werde Brot"
Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) Logo mit Wahlspruch "Es werde Brot"

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Lebensmittelpreise sind weltweit im Juli deutlich gesunken und damit den vierten Monat in Folge seit den Rekordhöhen Anfang des Jahres im Zuge des Ukraine-Krieges. Das teilte die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) am Freitag mit.

Der Lebensmittelpreisindex der UN-Behörde misst die monatlichen Veränderungen der internationalen Preise von fünf Lebensmittelprodukten: Getreide, Pflanzenöle, Milchprodukte, Fleisch und Zucker. Der Index lag im Juli im Durchschnitt bei 140,9 Punkten, das sind 8,6 Punkte weniger als im Juni. Der Preisabfall wurde durch einen zweistelligen prozentualen Rückgang der Kosten für Pflanzenöle, aber auch für Getreide angeführt, wobei das kürzlich von der UNO vermittelte Abkommen über ukrainische Getreideexporte dazu beigetragen hat, hieß es. "Der Rückgang der Preise für Lebensmittelrohstoffe von einem sehr hohen Niveau ist begrüßenswert, insbesondere wenn man den Zugang zu Nahrungsmitteln betrachtet", sagte FAO-Chefökonom Maximo Torero.

"Es bleiben jedoch viele Unsicherheiten, darunter hohe Düngemittelpreise, die sich auf die zukünftigen Produktionsaussichten und den Lebensunterhalt der Landwirte auswirken können, düstere globale Wirtschaftsaussichten und Währungsbewegungen, die alle eine ernsthafte Belastung für die globale Ernährungssicherheit darstellen." Der Getreidepreisindex spiegelte im vergangenen Monat ebenfalls einen Rückgang um 11,5 Prozent wider, blieb jedoch 16,6 Prozent über dem Juli 2021. Die Preise aller Getreidesorten im Index gingen zurück, angeführt von Weizen. Die Weltweizenpreise fielen laut FAO um bis zu 14,5 Prozent, teilweise als Reaktion auf das russisch-ukrainische Abkommen über Getreideexporte aus wichtigen Häfen am Schwarzen Meer und auch wegen der saisonalen Verfügbarkeit aus laufenden Ernten in der nördlichen Hemisphäre.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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