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Bio-Milch verdient einen stabilen und fairen Preis

Archivmeldung vom 13.01.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.01.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bio-Milch verdient einen stabilen und fairen Preis: Vertreter der Wertschöpfungskette für Bio-Milch kamen am 12. Januar 2009 in Berlin zusammen, um eine gemeinsame Erklärung zum Bio-Milchmarkt zu unterzeichnen.
Bio-Milch verdient einen stabilen und fairen Preis: Vertreter der Wertschöpfungskette für Bio-Milch kamen am 12. Januar 2009 in Berlin zusammen, um eine gemeinsame Erklärung zum Bio-Milchmarkt zu unterzeichnen.

Gestern trafen sich erstmals Vertreter der gesamten Wertschöpfungskette für Bio-Milch im deutschen Naturkosthandel zur Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung zum Bio-Milchmarkt.

Repräsentanten der ökologischen Landwirtschaft, der Bio-Molkereien und des Naturkosthandels sprechen sich darin für stabile und faire Bio-Milchpreise aus und vereinbaren ein verantwortungsbewusstes Zusammenwirken im Bio-Milchmarkt. Der Wortlaut der Erklärung:

„Bio-Milchbauern, Bio-Molkereien und der Naturkosthandel übernehmen die unternehmerische Verantwortung für Arbeitsplätze im ländlichen Raum und gestalten damit die regionale Entwicklung. Die von ihnen geschaffenen Werte verdienen einen fairen Preis.

Der derzeitige ruinöse Preiskampf im konventionellen Milchmarkt kann langfristig negative Auswirkungen auf das Preisniveau im Bio-Milchmarkt haben. Faire Preise sichern die hohe Bio-Qualität, Preisdumping gefährdet sie.

Ein fairer Preis für Bio-Milch orientiert sich immer an der Leistungsfähigkeit aller Teilnehmer einer Wertschöpfungskette. Er berücksichtigt die positiven Auswirkungen auf Natur und Umwelt, bildet sich im fairen Wettbewerb der Marktteilnehmer und verdient Stabilität. Bio-Milch ist ein beliebtes und gesundes Lebensmittel mit einem hohen ernährungs-physiologischem Wert. Milchkühe leben in der ökologischen Landwirtschaft artgerecht und fressen gentechnikfreies Futter.
Die Milchviehhaltung ist ein wesentlicher Teil der ökologischen Landwirtschaft, der zudem große Leistungen für den Natur- und Umweltschutz und für den Erhalt der Kulturlandschaft erbringt. So sind ökologisch bewirtschaftete Weiden artenreicher als konventionelle Weiden. Sie prägen gleichzeitig eine Kulturlandschaft mit hohem Freizeitwert für alle Menschen. Unternehmen und Verbraucher tragen gemeinsam die Verantwortung für den Erhalt und Ausbau dieser Werte, welche die Lebensqualität in Deutschland positiv beeinflussen.

Die Unterzeichner verfolgen gemeinsam das Ziel, den Markt für Bio-Milch so zu gestalten, dass er Menschen, Tieren und Umwelt nützt. Sie bauen auf ein verantwortungsbewusstes Zusammenwirken von Verbrauchern, Naturkosthandel, BioMolkereien und Bio-Bauern und sprechen sich daher trotz steigender Importe von Bio-Milch für stabile Bio-Milchpreise aus.“

Zu den Erstunterzeichnern zählen folgende Verbände und Molkereien (jeweils in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt):

Biokreis e.V.
Bioland e.V.
Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Einzelhandel e.V.
Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel e.V.
Demeter e.V.
Gäa e.V.
Naturland e.V.
Verband der Bio-Supermärkte e.V.
Andechser Molkerei Scheitz GmbH
Gläserne Meierei GmbH
Meierei Trittau eG
Molkerei Berchtesgadener Land Chiemgau eG
Molkerei Schrozberg eG
Molkerei Söbbeke GmbH
Ökodorf Brodowin – Meierei GmbH & Co. KG
ÖMA Beer GmbH
Ökologische Molkereien Allgäu
Upländer Bauernmolkerei GmbH 

Quelle: Upländer Bauernmolkerei GmbH

Anhänge des Artikels
Erklärung zum Bio-Milch-Markt Erklärung zum Bio-Milch-Markt
(Erklärung_zum_Bio-Milch-Markt.pdf - 0.0 GB)
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