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Gaststättenverband gegen Eier-Kennzeichnung in Speisekarten

Archivmeldung vom 11.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: w.r.wagner / pixelio.de
Bild: w.r.wagner / pixelio.de

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) lehnt eine Haltungs- und Herkunftskennzeichnung von Eiern in Speisekarten ab. Ein Verbandssprecher sagte auf Anfrage der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Speisekarten müssen lesbar bleiben und sollen nicht zu bürokratischen Beipackzetteln werden." Bereits jetzt würden Zusatzstoffe und Allergeninformationen gesetzlich verpflichtend ausgewiesen, obwohl fast kein Gast die Infos in Anspruch nehme. Wer sich für die Herkunft der Eier beispielsweise im Rührei interessiere, könne den Gastwirt fragen, heißt es beim Dehoga.

Zuvor hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gefordert, die Kennzeichnungspflicht bei Eiern auch auf Speisekarten der Gastronomie auszuweiten. Bei Schaleneiern im Supermarkt können Verbraucher anhand eines Codes erkennen, unter welchen Bedingungen die Legehennen gehalten worden sind. Die Kennzeichnungspflicht gilt allerdings bislang nicht für verarbeitete Eier beispielsweise in Restaurants. Auch der Bundesverband Deutsches Ei spricht sich für eine Ausweitung der Haltungskennzeichnung aus.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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