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Neues zuckerfreies Produkt von Ritter Sport darf sich nicht Schokolade nennen

Archivmeldung vom 01.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Ritter Sport Minis (2006)
Ritter Sport Minis (2006)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Schokoladenhersteller Ritter Sport hat vor kurzem eine neue Schokolade präsentiert. Wegen ihrer Zutaten darf sie aber in Deutschland so nicht heißen, teilte dpa am Montag mit.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "SNA News" schreibt weiter: "Laut der deutschen Verordnung über Kakao- und Schokoladenerzeugnisse aus dem Jahr 2003 muss eine Schokolade neben Zutaten wie Kakaomasse, Kakaopulver und Kakaobutter auch unbedingt Zucker enthalten. Die letzte Zutat fehlt allerdings im neuen Ritter-Sport-Produkt mit dem Namen Cacao y Nada. Statt Zucker verwendet der Hersteller natürlichen Kakaosaft, den er auf einer Plantage in Nicaragua extra aus Kakaofrüchten gewinnt.

Die Kakaoverordnung gilt aber als eine Art gesetzliches Rezeptbuch: man darf dagegen nicht verstoßen. Ansonsten drohen einem Geldstrafen und im Extremfall gar ein behördlich verordneter Verkaufsstopp.

Ritter Sport zufolge ist das deutsche Lebensmittel-Gesetz in diesem Punkt nicht mehr zeitgemäß. Es sei „absurd“, dass man Schokolade, die zu 100 Prozent aus Kakao und ohne Zuckerzusatz produziert werde, nicht als solche bezeichnen dürfe, so Firmenchef Andreas Ronken. „Wenn Wurst aus Erbsen sein darf, braucht Schokolade auch keinen Zucker. Aufwachen!“ Eine Ritter-Sport-Sprecherin sagte auf Anfrage, man setze sich für eine Änderung der Verordnung ein.

Jetzt will das Unternehmen seine neue Schokoladensorte unter einem anderen Label, wie beispielweise „Kakaofruchttafel“, auf den deutschen Markt bringen.

Schokolade von Ritter Sport wird in mehr als 100 Ländern verkauft. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 1650 Mitarbeiter und hat 2020 470 Millionen Euro Gewinn verbuchen können. "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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