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EHEC: Warnung vor Tomaten, Gurken und Blattsalat wird aufgehoben

Archivmeldung vom 10.06.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.06.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann  / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die im Zuge der grassierenden EHEC-Epidemie ausgesprochene Warnung vor dem Verzehr von rohem Gemüse wie Tomaten, Gurken und Blattsalaten wird aufgehoben. Das berichten deutsche Medien am Freitag. Die Warnung vor dem Konsum von Sprossen soll hingegen bestehen bleiben.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) schätzt, dass der Branche in Deutschland aufgrund der Verzehrwarnung bislang Einnahmen von mindestens 50 Millionen Euro entgangen seien. Zuletzt hatte bereits Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) Hoffnung verbreitet, dass die Epidemie bald ausklingen könnte. "Das ist Anlass für berechtigten Optimismus", erklärte Bahr am Donnerstag in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner".

Unterdessen gibt es immer mehr Hinweise, die einen Sprossenhof in Niedersachsen mit der Herkunft des Darmkeims in Verbindung bringen. Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus", der Bio-Betrieb sei "die Spinne im Netz". Offenbar hätten mindestens 80 Opfer der Seuche in ganz Deutschland Sprossen zu sich genommen, die dort gezogen wurden.

BKA schließt Bio-Terroranschlag aus

Das Bundeskriminalamt schließt aus, dass der EHEC-Ausbruch in Deutschland einen terroristischen Hintergrund hat. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus" sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke: "Grundsätzlich ist der Bioterrorismus ein Thema, dem sich die Sicherheitsbehörden intensiv widmen. Es gab in der Vergangenheit immer wieder Anhaltspunkte dafür, dass sich Terrororganisationen vereinzelt mit der Beschaffung biologischer Stoffe beschäftigt haben, letztendlich aber ohne Erfolg." Mit Blick auf die EHEC-Krise sehe Ziercke jedoch "keinerlei Anzeichen, die auf einen terroristischen Hintergrund hindeuten. Das sind Verschwörungstheorien." Der BKA-Präsident sieht derzeit keine Gefahr von Terrorangriffen, die von Bakterien, Viren oder Gift ausgehen. " Wir haben keinerlei Hinweise darauf, dass derartige Szenarien im Moment in Deutschland realisiert werden könnten".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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