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Aigner kritisiert vorschnelles Wegwerfen von Lebensmitteln

Archivmeldung vom 21.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ilse Aigner Bild: CDU/CSU-Fraktion
Ilse Aigner Bild: CDU/CSU-Fraktion

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) fordert Verbraucher und Handel auf, mit Lebensmitteln sorgfältiger umzugehen. Jährlich würden in Deutschland rund 20 Millionen Tonnen Essen auf den Müll geworfen, sagte Aigner der "Saarbrücker Zeitung". "Was mich stört, ist der oft unachtsame Umgang mit Nahrungsmitteln."

Da genaue Daten und Informationen zu Lebensmitteln im Müll spärlich sind, will Aigner dazu jetzt eine Studie in Auftrag geben. Außerdem soll mit der anstehenden Novelle des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes die Verpflichtung für Bund und Länder eingeführt werden, Abfallvermeidungsprogramme zu erstellen. Laut Aigner müssten Lebensmittel in Deutschland wieder einen höheren Stellenwert und mehr Wertschätzung erhalten. "Wir sollten bewusster genießen, uns bewusster ernähren und auch bewusster einkaufen", appellierte die Ministerin.

Nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sind viele der weggeworfenen Nahrungsmittel noch einwandfrei. Neben den Verbrauchern seien aber vor allem auch die Lebensmittelkonzerne gefordert. "Vom Umsatz getrieben" sei für sie das Thema Vermeidung von Verschwendung immer noch "eher sekundär", sagte ein Sprecher der Zeitung. 

Quelle: Saarbrücker Zeitung

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