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Ostendorff will Aufklärung über brasilianisches Gammelfleisch

Archivmeldung vom 25.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: wrw / pixelio.de
Bild: wrw / pixelio.de

Die steigenden Importe von Rindfleisch aus Brasilien sorgen angesichts des aktuellen Fleischskandals auch in Deutschland für Unsicherheit. "Bisher konnte die Bundesregierung nicht klarstellen, ob brasilianisches Gammelfleisch in deutschen Läden verkauft wurde oder nicht", kritisierte der Vize-Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, Friedrich Ostendorff (Grüne), gegenüber den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe".

"Der aktuelle Skandal zeigt, dass die globalen Ströme verarbeiteten Fleisches nicht nachvollziehbar sind. Das ist in höchstem Maße beunruhigend." Ostendorff forderte das Bundeslandwirtschaftsministerium auf, die Warenströme aufzuklären. "Es muss klar sein, ob das beanstandete Fleisch auch in Deutschland verkauft wurde." Die Fleischimporte aus Brasilien nach Deutschland haben im vergangenen Jahr 60.895 Tonnen betragen.

"Allein die Einfuhr von Rindfleisch hat sich seit 2012 um 60 Prozent auf 9.383 Tonnen in 2016 erhöht", legte Ostendorff, der zugleich agrarpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der Grünen ist, die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes vor. Aus der Vergangenheit wissen man, dass verarbeitetes Fleisch oftmals über mehrere Handelspartner weiterverkauft werde. "Eine Rückverfolgbarkeit ist hier nicht gegeben", so Ostendorff. Das sei "in höchstem Maße beunruhigend und ein Armutszeugnis für den Minister für Ernährung und Landwirtschaft."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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