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Zeitung: Bundesregierung lehnt Spendenpflicht für Lebensmittel ab

Archivmeldung vom 22.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Tim Caspary / pixelio.de
Bild: Tim Caspary / pixelio.de

Das Bundeslandwirtschaftsministerium lehnt eine Verpflichtung des Einzelhandels in Deutschland ab, unverkaufte Lebensmittel zu spenden. Eine Sprecherin von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) sagte der "Nordsee-Zeitung" (Samstag), Frankreich sei diesbezüglich kein Vorbild. "In Deutschland geben bereits zahlreiche Supermarktketten unverkaufte und noch genießbare Lebensmittel insbesondere an die Tafeln auf freiwilliger Basis ab."

Die französische Nationalversammlung hatte am Donnerstagabend eine Regelung beschlossen, wonach nicht vermeidbare Lebensmittelabfälle künftig gespendet, kompostiert oder als Tierfutter verwendet werden müssen. Die Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums betonte weiter, bei der Vermeidung von Lebensmittelabfällen setze die Bundesregierung weniger auf Ge- oder Verbote eines bestimmten Produktions- oder Konsumverhaltens. Im Vordergrund stünden stattdessen unter anderem Aufklärungsaktionen, Beratung sowie die Sensibilisierung der Verbraucher.

Quelle: Nordsee - Zeitung (ots)

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