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Gastro-App "PinOn" macht Karte digital

Archivmeldung vom 04.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
"PinOn": Restaurant-Applikation stellt Menü visuell dar.
"PinOn": Restaurant-Applikation stellt Menü visuell dar.

Bild: umb.edu

Die von Forschern der University of Massachusetts Boston entwickelte App "PinOn" zeigt Restaurantgästen die Speisekarte auf ihrem Smartphone. Sie nutzt dazu einen QR-Code, der am Tisch angebracht wird. Machen Gäste ein Foto vom Code, erhalten sie Zugang zum interaktiven Menü mit hochauflösenden Bildern der Speisen.

App ein Must-have

Gastro-Experte Michael Strauss sieht solche Ansätze im Tourismus als wichtig. Deswegen komme der Bedarf nach so einer App auch auf die Lage des jeweiligen Restaurants an. Die Zielgruppe sei ebenfalls entscheidend. Vor allem für junge Kunden seien bildliche Darstellungen besonders wichtig. "Das wird in Zukunft sehr bestimmend sein, an dieser Entwicklung kann man nicht vorbei", meint Strauss gegenüber pressetext.

PinOn zeigt nicht nur Bilder, sondern auch Videos von der Zubereitung des Essens. Auch Infos über Allergene und Schärfegrad werden angegeben. Strauss zufolge ist Transparenz bei der Zubereitung nötig. "Show-Cooking ist sehr beliebt, die Leute wollen das heute alles live sehen. Sie wollen wissen, wie das Essen zubereitet wird und wo es herkommt. Jeder Gast ist heute Profi, Essen betrifft jeden, alle haben großes Interesse daran", so Strauss.

Mit McDonald's mithalten

Laut PinOn-Mitentwickler Peter Wolfinger soll die App kleineren, unabhängigen Restaurants dabei helfen, mit Rivalen wie McDonald's mitzuhalten. Der Fastfood-Riese hat kürzlich angekündigt, 300 Mio. Dollar in die Aufwertung seines digitalen, interaktiven Menüs zu investieren. Das zeige Wolfinger zufolge die Bedeutung der Digitalisierung in der Gastronomie. Es sei für unabhängige Betriebe unvermeidlich, sich daran anzupassen.

Quelle: www.pressetext.com/Georg Haas

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