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VIER PFOTEN findet Pferde-DNA in Bolognese-Sauce

Archivmeldung vom 22.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
VIER PFOTEN hat die beanstandete Bolognese-Sauce heute bei einer Kontrolle bei LIDL in Hamburg-Altona immer noch im Regal vorgefunden. Bild: VIER PFOTEN
VIER PFOTEN hat die beanstandete Bolognese-Sauce heute bei einer Kontrolle bei LIDL in Hamburg-Altona immer noch im Regal vorgefunden. Bild: VIER PFOTEN

Zwei Wochen nach dem Bekanntwerden des Pferdefleisch-Skandals befinden sich immer noch falsch etikettierte Fertigprodukte mit Pferdefleisch im deutschen Handel. Ein von der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN beauftragtes, unabhängiges Lebensmittelanalyse-Institut hat Pferde-DNA bei der „Combino Bolognese Sauce“ der Supermarktkette LIDL entdeckt. VIER PFOTEN hat die beanstandete Bolognese-Sauce heute bei einer Kontrolle bei LIDL in Hamburg-Altona immer noch im Regal vorgefunden.

Die Marke Combino war bereits wegen des Produktes „Penne Bolognese“ in verschiedenen Listen von Pferdefleisch-Funden aufgetaucht. VIER PFOTEN kritisiert, dass Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner bisher keinerlei konkrete Schritte zur Aufklärung des Pferdefleisch-Skandals unternommen hat. Die Tierschutzorganisation erneuerte heute ihre Forderung nach einem EU-weiten Transparenz-Pass für alle tierischen Produkte.

„Lebensmittelsicherheit wird in Deutschland großgeschrieben, doch bislang hat Ilse Aigner nichts unternommen, um die heimliche Beimischung von Pferdefleisch in Fertigprodukte zu stoppen“, sagt Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. Der „Nationale Aktionsplan“ der Bundesregierung beschränke sich auf bloße Ankündigungen. „Aigner muss endlich Taten folgen lassen und sich auf EU-Ebene für einen länderübergreifenden Transparenz-Pass einführen“, fordert Dr. Stephany. Der von VIER PFOTEN geforderte Transparenz-Pass soll für alle Tierarten Angaben über den Ort der Geburt, der Aufzucht und der Schlachtung enthalten.

6.000 Tonnen Pferdefleisch wurden 2011 aus Rumänien in andere EU-Staaten exportiert. Auch in Polen wird mit Schlachtpferden lukrativ gehandelt, wie die Sendung sternTV am Mittwoch gemeinsam mit VIER PFOTEN aufgedeckt hat. Auf dubiosen Pferdemärkten werden die Tiere in engen Anhängern gehalten, ohne Futter oder Wasser. Die Zustände in den Pferde-Schlachthöfen sind katastrophal. „Wer als Verbraucher auf Nummer sicher gehen will, sollte auf Fertiggerichte verzichten oder auf rein vegetarische Produkte ausweichen“, empfiehlt Dr. Stephany.

Quelle: VIER PFOTEN

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