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Forscher bestätigen umstrittene Fünf-Sekunden-Regel

Archivmeldung vom 15.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de
Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de

Anthony Hilton, Wissenschaftler von der Aston University, will nach Angaben der Zeitung „The Independent“ die umstrittene Fünf-Sekunden-Regel endlich bewiesen haben. Diese Regel besagt, dass man heruntergefallene Nahrungsmittel, die weniger als fünf Sekunden auf dem Boden lagen, bedenkenlos essen kann.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" meldet weiter: "Laut Professor Hilton ist das Verzehren von heruntergefallenen Nahrungsmitteln nie risikofrei. Dennoch gebe es keinen Grund zur Sorge, wenn das Essen nur wenige Augenblicke auf dem Boden gelegen habe.

„Natürlich sollte man Lebensmittel, die sichtbar mit Schmutz bedeckt sind, nicht essen“, zitiert das Blatt Hilton. Doch solange das Nahrungmittel nicht sichtlich verschmutzt sei, sei es sehr unwahrscheinlich, dass innerhalb von wenigen Sekunden schädliche Bakterien darauf übersiedeln könnten. Das heiße aber nicht, dass sich dabei keine Bakterien auf dem heruntergefallenen Essen befänden.

Eine Umfrage unter 2000 Teilnehmern habe zudem ergeben, dass 79 Prozent der Befragten nicht davor zurückschrecken, heruntergefallene Lebensmittel wieder aufzuheben und zu essen.

Die Fünf-Sekunden-Regel gilt bislang als sehr umstritten: Verschiedene Studien sollen früher gezeigt haben, dass die Regel völlig falsch ist. So hatten Forscher von der  Rutgers University im US-Bundestaat New Jersey 2016 im Laufe von Experimenten demonstriert, dass Bakterien am Boden nicht abwarten, sondern sich sofort auf den frisch gelandeten Leckerbissen stürzen."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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