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EU-Lebensmittelbehörde warnt: Farbstoff E-171 kein sicherer Lebensmittelzusatzstoff mehr

Archivmeldung vom 10.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Süßwaren
Süßwaren

Foto von Karolina Grabowska von Pexels

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) betrachtet den Farbstoff E-171 nicht mehr als einen sicheren Lebensmittelzusatzstoff. Das geht aus einer Pressemitteilung der Behörde hervor.

Weiter ist auf der deutschen Webseite des russischen online Magazins "SNA News " zu lesen: "Bei E-171 handelt es sich um Titandioxid, das Lebensmittel attraktiv macht und ihre Haltbarkeitsdauer verlängert. Titandioxid wird auch bei der Herstellung von Lacken und Farben, von Keramiken, Glas, Gummi, Papier und Plastik sowie von Kosmetika, Arzneimitteln und Hygieneartikeln verwendet.

„Unter Berücksichtigung aller verfügbaren Forschungsarbeiten und Daten ist ein Expertenteam zu dem Schluss gelangt, dass Titandioxid nicht länger als ein ungefährlicher Nahrungszusatzstoff gelten darf. Diese Erkenntnis resultiert vor allem daraus, dass wir Befürchtungen um Gentoxizität (schädigende Einwirkung auf DNA) beim Verzehr von Titandioxid-Partikeln nicht ausschließen können. Zwar wird bei der Einnahme von Titandioxid-Partikeln nur ein geringer Teil davon vom Körper aufgesaugt, aber dieser Stoff kann sich im Organismus ansammeln“, sagt der Chefexperte Maged Younes.

Bei EFSA hieß es weiter, dass man die zulässige Tageszufuhr von E-171 nicht bestimmen könne.

Frankreich hatte bereits früher den Handel mit Lebensmitteln verboten, die Titandioxid enthalten. Die Europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten der EU wollen die Erkenntnisse der EFSA analysieren und Empfehlungen für Zufuhrnormen ausarbeiten. "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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