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"MyFoody" bietet bald ablaufende Lebensmittel an

Archivmeldung vom 11.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Nahrungsmittelkreislauf: Start-up hilft beim Sparen. Bild: myfoody.it
Nahrungsmittelkreislauf: Start-up hilft beim Sparen. Bild: myfoody.it

Die italienische Internet-Plattform "MyFoody" hat ein Konzept für den Verkauf von begrenzt haltbaren Lebensmitteln entwickelt. Dem Mailänder Jungunternehmer Francesco Giberti nach können leicht verderbliche oder kurz vor dem Verfallsdatum stehende Lebensmittel auf diese Weise zu günstigen Preisen erworben werden.

"Die Idee kam mir bei einem Aufenthalt in Belgien, als ich auf dem Flughafen eine Packung Kekse kaufte", so der 27-jährige Firmengründer. Dabei habe er sich gefragt, warum für eine nur noch drei Tage offiziell über die Ladentheke absetzbare Ware der volle Preis zu zahlen sei. MyFoody führt eine Verkaufsliste mit angeschlossenen Lebensmittelläden. Darauf stehen vor allem bald ablaufende Waren und Frischlebensmittel.

Das Angebot wird abgerundet durch spezielle, nur an Feiertage gebundene und industriell hergestellte Nahrungsmittel, die einen Verpackungsfehler haben. Preisnachlässe von durchschnittlich 30 bis 50 Prozent sind möglich. Allein in Italien werden schätzungsweise alljährlich 277.000 Tonnen Lebensmittel ihrer eigentlichen Bestimmung entzogen. Nur neun Prozent werden von wohltätigen Vereinen gesammelt, der Rest landet im Müll.

Verträge mit 20 Handelsfirmen

MyFoody will das Problem angehen, dass die Erzeugung von einem Kilogramm Nahrung mit dem Ausstoss von vier Kilogramm CO2 verbunden ist. Das Konzept soll bis September dieses Jahres in Mailand getestet werden. Zu diesem Zweck wurden Verträge mit 20 in der Region tätigen Handelsfirmen geschlossen. Eine Expansion auf andere Städte ist geplant.

Quelle: www.pressetext.com/Harald Jung

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