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US-Ärzte wollen Milch aus den Schulen verbannen

Archivmeldung vom 27.07.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.07.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

In den USA hat eine Ärztegruppe beim Ministerium für Landwirtschaft eine Petition eingereicht, mit der Milch aus der Schule verbannt werden soll. "Milch lässt Kinder nicht schneller wachsen und macht sie nicht stärker. Sie kann sie nur dicker machen", sagte Susan Levin, Direktorin für Ernährungswissenschaften des Ärztekomitees für verantwortungsvolle Medizin (PCRM).

Die gemeinnützige Medizinservereinigung wolle die Interessen der Kinder über die der Industrie stellen und erklärte, dass der Konsum von Milch keinen Einfluss auf die Gesundheit der Knochen habe. Die Ärzte plädieren daher für andere Produkte, wie Soja- und Reismilch, für den täglichen Verzehr in den Schulkantinen. Diese gäbe es auch kalziumangereichert. Allerdings seien diese ärmer an Natrium und tierischem Eiweiß, die dafür sorgen würden, dass Kalzium aus den Körper ausgeschieden werde.

In den USA sind mehr als eine Million Kinder von Milchallergien betroffen. Damit ist diese Art der Allergie die Zweithäufigste unter den Nahrungsmittelallergien.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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