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Umfrage: Jeder Dritte reduziert Smartphone-Nutzung zu Weihnachten

Archivmeldung vom 18.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Ruth Rudolph / pixelio.de
Bild: Ruth Rudolph / pixelio.de

31 Prozent der Bundesbürger nutzen ihr Smartphone zu Weihnachten weniger als an anderen Tagen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Kantar TNS im Auftrag des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW), die am Dienstag veröffentlicht wurde. Demnach liegt der Anteil bei jungen Nutzern sogar bei 49 Prozent. Von den 55- bis 64-jährigen schränken 23 Prozent die Smartphone-Nutzung zu Weihnachten ein.

Fast die Hälfte (47 Prozent) der Befragten nutzt das Smartphone während der Weihnachtstage genauso stark wie an allen anderen Tagen im Jahr. Über alle Altersgruppen hinweg wird das Smartphone an Weihnachten genutzt, um Musik zu hören (59 Prozent) oder Fotos und Videos aufzunehmen (84 Prozent). Für das Ansehen von Weihnachtsfilmen ist das klassische TV beliebter als die digitale Alternative: Fast zwei Drittel der Deutschen geben an, häufig (26 Prozent) oder gelegentlich (38 Prozent) Weihnachtsfilme im Fernsehen zu schauen. Video on Demand wird dabei seltener genutzt (häufig: 11 Prozent; gelegentlich: 21 Prozent).

Ihre Weihnachtsgrüße übermitteln die Deutschen gerne digital: Fast jeder Zweite (47 Prozent) versendet diese laut Umfrage bevorzugt per SMS oder Messenger - bei 16- bis 24-jährigen liegt der Anteil bei 59 Prozent, bei 55- bis 64-jährigen bei 29 Prozent. In der älteren Nutzergruppe sind die digitalen Alternativen damit genauso beliebt wie Weihnachtsgrüße per Post (29 Prozent), was für jüngere Nutzer zwischen 16 und 24 Jahren kaum noch eine Rolle spielt (11 Prozent). Über alle Altersgruppen hinweg sind mit der Post versandte Weihnachtsgrüße mit einem Anteil von 19 Prozent relativ beliebt - gefolgt von Telefonanruf (11 Prozent), E-Mail (7 Prozent) und Social Media (5 Prozent).

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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