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Infineon erwartet Boom an digitalen Sprachassistenten

Archivmeldung vom 22.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
"Echo" von Amazon mit integriertem Sprachassistenten "Alexa". Bild: amazon.de
"Echo" von Amazon mit integriertem Sprachassistenten "Alexa". Bild: amazon.de

Der Chiphersteller Infineon erwartet in den nächsten Jahren ein boomendes Geschäft mit digitalen Sprachassistenten wie Amazon Echo oder Google Home. "Es entsteht ein Massenmarkt, ähnlich dem der Smartphones", sagte Andreas Urschitz, Chef der Infineon-Sparte Power Management & Multimarket, dem "Handelsblatt". Deutschlands größter Chiphersteller liefert die Kernkomponenten für die elektronischen Helfer der Internetkonzerne.

Die Halbleiter des DAX-Konzerns dienen dazu, die Sprachbefehle zu erfassen. Noch sind die Umsätze überschaubar, doch das könnte sich bald ändern. "Marktforschungsinstitute rechnen mit Wachstumsraten von 30 bis 50 Prozent pro Jahr", unterstrich Urschitz. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona, der weltgrößten Mobilfunkmesse, stellt das Unternehmen kommende Woche eine weiter entwickelte Lösung vor. Das System ist kompakter und soll die Nutzer genauer erkennen. Schlüsselwörter wie "Alexa" - auf diesen Namen hört etwa Amazons Sprachassistent - seien nicht mehr nötig, versichert Urschitz. "Je besser die Apparate funktionieren, desto mehr werden sie benutzt", lautet sein Kalkül – und desto zahlreicher dürften sie sich verkaufen. Es hat seinen Grund, dass Infineon sich um den jungen Markt bemüht. Der Konzernumsatz soll jährlich im Schnitt um acht Prozent zulegen. Die meisten Branchen, die Infineon beliefert, bewegen sich aber längst nicht so dynamisch. Daher sucht Infineon zusätzliche Geschäftsfelder wie die digitalen Sprachassistenten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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