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"SocialRecall" benennt umstehende Personen

Archivmeldung vom 22.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gesichtserkennung "SocialRecall": App erkennt Person.
Gesichtserkennung "SocialRecall": App erkennt Person.

Bild: socialrecallapp.com

Die neue Smartphone-App "SocialRecall" erfasst per Gesichtserkennung umherstehende Menschen und ordnet ihnen ihre Namen zu. Zum Einsatz soll das Konzept insbesondere auf Veranstaltungen kommen, um die Gäste vor unangenehmen Situationen zu bewahren und dem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen.

Gäste miteinander vernetzen

Die App verbindet Namen mit Gesichtern über die Smartphone-Kamera und Gesichtserkennung. Vor allem auf Events soll das Gästen helfen, nicht in peinliche Fettnäpfchen zu treten. Nach Erhalt der Einladung zum Herunterladen von SocialRecall, die im Rahmen von Veranstaltungen verschickt werden soll, wird der Benutzer aufgefordert, zwei Selfies von sich aufzunehmen und sich via Social Media anzumelden. Bei der Veranstaltung ist die App dann in einem zuvor definierten geografischen Gebiet aktiv.

Wenn ein Benutzer seine Telefonkamera auf das Gesicht eines Teilnehmers richtet, identifiziert die App die Person, zeigt den Namen der Person an und verlinkt zu ihrem Social Media-Profil. Zum Schutz der Privatsphäre werden nur diejenigen Personen anerkannt, die der Teilnahme zugestimmt haben. Laut den App-Entwicklern werden die Daten der Benutzer nach einer abgeschlossenen Veranstaltung automatisch gelöscht.

Version für Gesichtsblinde

Obwohl viele Stimmen das App-Konzept begrüßen, haben Datenschützer eine kritische Meinung zu SocialRecall. "Wenn Menschen sich entscheiden, ihre persönlichen Informationen mit der App zu teilen, sollten sie wissen, dass unbeabsichtigte Konsequenzen entstehen können, wenn diese Informationen in einem anderen Kontext verwendet werden, der möglicherweise dazu führt, ihnen zu schaden", äußert etwa Ann Cavoukian, Datenschutzexpertin an der Ryerson University http://ryerson.ca .

Trotzdem erweist sich das Konzept auch als nützlich. So haben die Entwickler auch eine Version programmiert, die Menschen mit Prosopagnosie (Gesichtserkennungsschwäche) im Alltag hilft. Von dieser Krankheit betroffene Personen müssen zunächst ein Bild eines ihnen bekannten Menschen entweder von der Kamera des Smartphones erfassen oder von einem bestehenden Foto einspeichern. Dieses Bild wird anschließend mit dem dazugehörigen Namen markiert. Wenn die Kamera in der Realität dann das gleiche Gesicht erkennt, werden die zuvor eingegebenen Infos für den Nutzer angezeigt. "Die gesammelten Daten werden nur auf dem Telefon eines Benutzers gespeichert", so das App-Team.

Quelle: www.pressetext.com/Sabrina Manzey

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