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Microsoft patentiert Chat mit dem Jenseits

Archivmeldung vom 28.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
KI: Microsoft patentiert digitale Klone (Foto: pixabay.com, geralt)
KI: Microsoft patentiert digitale Klone (Foto: pixabay.com, geralt)

US-Tech-Riese Microsoft hat ein Patent zur Erstellung eines Chatbots angemeldet, das unter anderem auf verstorbenen Menschen basiert. Anhand von persönlichen Informationen, Sprachaufnahmen und Sprachmustern auf Social Media sollen digitale Klone der Verschiedenen entstehen, mit denen ihre Angehörigen sprechen können.

Visuelle Modelle für Chatbots

Laut Microsoft kann die digitale Person "auf einem vergangenen oder gegenwärtigen Wesen basieren, wie beispielsweise einem Freund, einem Verwandten, einer Bekanntschaft, einer Berühmtheit oder einem fiktiven Charakter". Ein menschlicher Anwender kann auch selbst mit seinem eigenen Klon sprechen und die Künstliche Intelligenz (KI) so trainieren.

In dem Patent enthalten ist auch die Idee, Menschen anhand von Bildern und Videos in 2D- oder 3D-Modelle zu konvertieren. Basierend auf unterschiedlichen Informationen, sollen die Chatbots sogar eigenständig agieren und zum Beispiel eigene Meinungen formen oder auf Fragen antworten, die dem realen Vorbild nie gestellt wurden.

Hologramm jetzt schon möglich

Die Idee, ein digitales Abbild von Verstorbenen zu erstellen, ist nicht neu. Beispielsweise ließ US-Rapper Kanye West im vergangenen Jahr für den Geburtstag seiner Frau Kim Kardashian ein sprechendes Hologramm ihres verstorbenen Vaters erstellen. Laut "Gizmodo" warnen Experten für Datenschutzrechte aber davor, dass die Erstellung von digitalen Abbildern unter strengen Vorschriften stehen würde und explizite Genehmigung bräuchte.

Quelle: www.pressetext.com/Georg Haas

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