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Zwei Millionen Zugangsdaten von Cyberganstern in Sozial Netzwerken gestohlen

Archivmeldung vom 10.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Antje Delater / pixelio.de
Bild: Antje Delater / pixelio.de

Hacker haben, wie unter anderem Fred Kaier bei "konsumer.info" berichtet, die Benutzernamen und Passwörter von fast zwei Millionen Konten bei Facebook, Google, Twitter, Yahoo und anderen Onlinediensteanbietern gestohlen. Dies kam ans Tageslicht, weil Daten von dem IT-Sicherheitsunternehmen Trustwave in einem sogenannten Pony-Botnet entdeckt wurden.

Bei "konsumer.info" heißt es dazu weiter: "Insgesamt beherbergt die Datenbank der entdeckten Botnet-Installation etwa zwei Millionen Datensätze. Davon entfallen etwa 318.000 Auf Facebook, 60.000 auf Yahoo und 55.000 auf Google. Oben drauf gibt es noch 320.000 Zugangsdaten zu E-Mail-Accounts, 41.000 FTP-Zugänge und jeweils 3000 Remote-Desktop- und SSH-Logins.

Bei dem illegalen Botnet handelt es sich um ein Netzwerk aus Tausenden Computern, die von einer zentralen Stelle gesteuert werden können.

Der massive Datendiebstahl war das Ergebnis einer Keylogger-Software (Trojaner), die weltweit auf einer unbestimmten Anzahl von Computern installiert wurde, ohne dass die Computernutzer etwas davon bemerkten. Seitenbetreiber wie Facebook, Yahoo, Twitter oder Google sind gegen diese Art von Datenklau machtlos

“Die Zugangsdaten konnten nicht durch einen Fehler der jeweiligen Unternehmen gestohlen werden”, sagt Abby Ross, eine Sprecherin von Trustwave gegenüber den Internetmagazin “Mashable”.

Die Zugangsdaten sind direkt von den Computern der Nutzer erbeutet worden, ohne dass Facebook und Co. darauf hätten Einfluss nehmen können.

Trustwave, ein Internet-Sicherheitsunternehmen, rät zur Aktualisierung der Antivirensoftware. Obwohl Botnet-Programmierer sich damit brüsten, dass vielen Virenscanner ihre Schadsoftware nicht finden."

Quelle: konsumer.info (news4press)

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