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Google-Chef: "Künstliche Intelligenz" wird "Mega-Trend" im Internet

Archivmeldung vom 01.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Eric Schmidt
Eric Schmidt

Foto: Guillaume Paumier
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Für Eric Schmidt, Verwaltungsrats-Chef des Internetkonzerns Google, ist die künstliche Intelligenz der nächste große Trend der vernetzten Welt. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" erklärte Schmidt, der am Donnerstag einen Vortrag an der Universität Leipzig hielt, den Trend an einem Beispiel: "Statt selbst auf Google zu suchen, wie das damals mit der Wiedervereinigung war, erkennt künftig mein Telefon, dass ich in Leipzig bin, noch nie hier war und das vermutlich wissen will."

Außerdem erinnerte Schmidt Eltern an ihre Verantwortung, die sie für die Internet-Aktivitäten ihrer Kinder haben. Schmidt sagte der "Bild-Zeitung": "Kindern ist meist nicht bewusst, dass sie das, was sie ins Netz stellen, ein Leben lang begleitet. Was veröffentlicht wurde, kann nicht mehr gelöscht werden. Und irgendwer hat immer eine Kopie davon. Deshalb meine ich, Eltern sollten immer wissen, was ihre Kinder im Netz machen, sich deren Passwort geben lassen - bis sie 18 sind."

Die Auffassung, dass die ständige, zeit- und ortsunabhängige Überflutung mit Informationen aus dem Internet zu viel werde, teilt Schmidt nicht. "Es kann gar nicht zu viele Informationen geben. Zugang zum Wissen macht das Leben doch erst lebenswert", erklärte Schmidt. Er selbst schalte sein Handy nur vorm Schlafengehen und beim Abendessen aus.

Google-Chef: Kinder müssen eher über Internet-Gebrauch aufgeklärt werden als über Sex

Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt findet, dass Kinder eher über den Internetgebrauch aufgeklärt werden sollten als über Sex. "Es ist schwierig, die eigene Privatsphäre, sobald man sie preisgegeben hat, wieder zurück zu bekommen. Kinder äußern sich früher in sozialen Netzwerken, als es ihrem Alter entspricht. Daher müssen Kinder eher über den Gebrauch des Internets als über Sex aufgeklärt werden", sagte Schmidt bei einer Veranstaltung der "Zeit" am Mittwoch.

Zudem betonte Schmidt auf der "Zeit"-Veranstaltung, dass das Rennen zwischen den Kontrollversuchen totalitärer Regierungen und der angeborenen Neugier der Menschen noch nicht entschieden sei. Auf einer Veranstaltung in China sei er trotz guten Benehmens darauf hingewiesen worden, dass nichts, was er gerade sage veröffentlicht würde. "Es ist seltsam, wenn man merkt, dass man gerade zensiert wird."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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