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Sennheiser & Formlabs: In-Ears dank 3D-Druck

Archivmeldung vom 20.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Prototypen: Aufsätze kommen aus dem 3D-Drucker.
Prototypen: Aufsätze kommen aus dem 3D-Drucker.

Bild: formlabs.com

Der 3D-Druckspezialist Formlabs und das AMBEO-Team des Audio-Spezialisten Sennheiser haben eine Fertigungsmethode entwickelt, die Kunden günstig perfekt sitzende In-Ear-Kopfhörer für ein optimales Hörerlebnis verspricht. Ein einfacher Smartphone-Scan des Ohrs liefert dabei die Vorlage für persönlich angepasste Silikonaufsätze für Ohrhörer aus dem 3D-Drucker. Laut Formlabs sei nun die schnelle Massenfertigung solcher individueller Aufsätze möglich.

Gedruckte Perfektion

Für Formlabs ist die Zusammenarbeit eine Möglichkeit zu zeigen, wie der industrielle Einsatz von 3D-Druck Kunden Innovation zugänglich machen kann. Denn handelsübliche In-Ears mit Standardform passen jedem so halbwegs, aber niemandem optimal - und liefern daher nicht das bestmögliche Hörerlebnis. Die 3D-gedruckten angepassten Aufsätze versprechen da Abhilfe. "Wir sind begeistert vom Konzept der individuellen Passform, um ein individuelles Erlebnis zu bieten und das immersive Hören weiter zu verbessern", meint Véronique Larcher, Director AMBEO Immersive Audio.

Statt einen Ohrabdruck anfertigen zu lassen, können Nutzer einfach mit der Smartphone-App Hearables3D ihr Ohr scannen. Das dauert weniger als eine Minute, eine KI verbessert die Scan-Ergebnisse. Dies liefert das 3D-Modell, nach dem der Druck erfolgt. Dazu kommen Geräte des Typs Form 3D zum Einsatz, die Aufsätze aus verschiedenfarbigem Silikon drucken. Diese können laut Formlabs auch mit Logos oder Initialen versehen werden, um sie besonders individuell zu gestalten. Das Design stelle zudem sicher, dass sie auch im Transportbehälter nicht von den In-Ears fallen können.

Sehr schneller Service

Mit diesem Ansatz könnten Kunden nun leicht an individuell angepasste Ohrhörer kommen, so Formlabs - und das womöglich noch am gleichen Tag. Dazu, was genau die Aufsätze kosten oder ob und wann Sennheiser diese tatsächlich anbieten wird, gibt es allerdings noch keine Informationen. Wer jetzt schon individuelle In-Ears will, kann ähnliche Aufsätze zwar bereits von kleineren, spezialisierten Anbietern wie Snugs http://snugs.com bekommen. Ein Angebot von der Branchengröße Sennheiser könnte den Durchbruch auf dem Massenmarkt bedeuten.

Quelle: www.pressetext.com/Thomas Pichler

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