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Großes Interesse an Hochsicherheitshandy nach Lauschangriff auf Merkel

Archivmeldung vom 31.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: telekom.de
Bild: telekom.de

Die Affäre um den Lauschangriff auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bringt der Deutschen Telekom zahlreiche neue Kunden: Grund ist das von dem Bonner Konzern entwickelte Hochsicherheitshandy für Wirtschaft und Politik, das unter der offiziellen Bezeichnung "SIMKo3" für rund 1.700 Euro über den Ladentisch geht. "Das Interesse an dem Gerät ist im In- und Ausland groß", sagte Telekom-Vorstand Reinhard Clemens dem "Handelsblatt". Schließlich sei ein ähnliches Maß an Schutz bislang von keinem anderen Gerät erreicht worden.

Vor einem Monat erst hatte das als "Merkelphone" beworbene Gerät, konstruiert auf Basis eines gewöhnlichen Samsung Galaxy S3, die Zertifizierung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhalten. Seither darf das Gerät in Ministerien und Bundesbehörden eingesetzt werden, in denen die Geheimhaltungsstufe "Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD)" gilt. Die Mikrokerntechnik sorge dafür, dass Dienstliches und Privates auf dem Smartphone strikt getrennt werden könne. Ob auch Kanzlerin Merkel das Hochsicherheitshandy inzwischen nutzt, ist indes unklar. Die Bundesregierung gibt grundsätzlich keine Auskunft darüber, welches Gerät die Kanzlerin im Dienst verwendet.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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