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Umfrage: Jeder zweite Internetnutzer schaut Music-Clips im Netz

Archivmeldung vom 23.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Logo von Bitkom
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Gut jeder zweite Internetnutzer (54 Prozent) schaut zumindest hin und wieder online Musikclips. Das entspricht knapp 30 Millionen Menschen in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom. Danach rufen insbesondere jüngere Internetnutzer Musikvideos im Web ab. 85 Prozent der 14- bis 29-Jährigen schauen zumindest gelegentlich dort Musik-Clips. Von den 30- bis 49-Jährigen ist es rund jeder Zweite (51 Prozent), bei den 50- bis 64-jährigen jeder Dritte (34 Prozent).

"Das Musikfernsehen wandert ins Internet", sagte Timm Hoffmann, Audio-Experte beim Bitkom. Anfang der 80er Jahre startete mit MTV der erste TV-Sender für Musikvideos in den USA. Etwa zehn Jahre später kam das Musikfernsehen in Deutschland an. Anstelle von Musikvideos zeigen die Fernsehsender heute vor allem Reality-TV-Shows und Jugendserien. Im Web gibt es zusätzlich zu den allgemeinen Video-Plattformen wie YouTube oder Vimeo auch spezialisierte Dienste für Musik-Clips, etwa QTom oder tape.tv. Dort können einzelne Videos abgerufen und in Playlists gespeichert werden, die sich über Soziale Netzwerke mit den Freunden teilen lassen. Einige Dienste bieten Videokanäle zu bestimmten Musik-Genres oder Aufzeichnungen von Konzerten und Festivals.

Die meisten Online-Dienste für Musikvideos können per App auf Smartphones und Tablet- Computern genutzt werden. Zudem lassen sich die Musik-Clips auf dem Fernseher schauen. Dafür gibt es von den Diensten Anwendungen, die sich auf Smart-TVs, internetfähigen Blu-ray-Playern und Set-top-Boxen oder Spielkonsolen nutzen lassen. Hoffmann: "Die Online-Dienste für Musikclips bieten klare Vorteile gegenüber dem klassischen Musikfernsehen. Sie lassen sich dem eigenen Geschmack anpassen und sind auf allen Geräten jederzeit verfügbar." Damit seien sie ein gutes Beispiel für den allgemeinen Trend zu internetbasierten Video-Diensten. Die Möglichkeiten internetbasierter Video-Angebote stehen im Mittelpunkt des diesjährigen NewTV Summit der Bitkom. Insbesondere geht es dabei um die Möglichkeiten zur Monetarisierung von Online-Video-Services.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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