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Spiel-Anzug reagiert auf Schüsse und Explosionen

Archivmeldung vom 06.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
ARAIG-Suit: Vibration macht Spiel realer. Bild: kickstarter.com
ARAIG-Suit: Vibration macht Spiel realer. Bild: kickstarter.com

Das Unternehmen "As Real As It Gets" (ARAIG) hat ein sogenanntes "Haptic Feedback Suit" für Videospieler entworfen, das den Nutzern entsprechend ihres Spielcharakters tastbare Impulse gibt. Wo auch immer sich der Avatar am Rumpf oder den Armen anstößt oder attackiert wird, geht der Impuls genau an derselben Stelle an den Spieler weiter. Insgesamt umfasst der Anzug 48 Vibrationsspots. Bei Schüssen reagieren beispielsweise vereinzelte Stellen, bei einer Explosion hingegen gekoppelte. Die Muskeln der Spieler ziehen sich dabei zusammen oder entspannen und simulieren zusätzlich teilweise einen bestimmten Druck auf verschiedene Stellen, sodass dieser beispielsweise das Gefühl hat, eine schwere Last auf den Schultern zu haben.

Der Anzug verfügt sogar über ein Sound-System, wobei die Lautsprecher hexagonal um den Hals positioniert sind. Je nach Ausgangslage einer Bedrohung, ist der jeweilige Klanggeber hörbar. Zudem ist auf dem Rücken des Nutzers ein Subwoofer installiert. Der Anzug ist kabellos und hat zudem sein eigenes Kontroll-System.

Dass sich dieser Suit allerdings in der Spieleindustrie etablieren wird, bezweifelt der Game-Experte Hans Solar. "Derartige realitätsnahen Versuche hat es immer schon gegeben und auch dieser wird eine Eintagsfliege sein. Alles, was der Spieler anziehen oder angreifen muss, hält sich nicht lange am Markt", schildert er im pressetext-Gespräch. Ein Spieler wolle sich demnach hinsetzen und sofort mit dem Game loslegen, ohne dabei Zeit mit diesen Features zu verlieren.

"In Kinect liegt die Zukunft"

Die Zukunft liegt dem Experten zufolge in der Gestik-Steuerung wie bei Kinect. "Dennoch wird es ein reines Spiel ohne Controller nie geben", meint er. Der Reaktions-Suit könne sich seinen Weg jedoch in die Wissenschaft bannen, wie beispielsweise in der Reinraumtechnik oder für Flugsimulatoren. "Aber als Spiel-Device wird es wie alle anderen zuvor schnell wieder uninteressant sein", fügt der Fachmann abschließend hinzu.

Quelle: www.pressetext.com/Andreea Iosa

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